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BedikK-Kommunen

Hier finden Sie eine Übersicht über die teilnehmenden BedikK-Kommunen sowie die Aktivitäten des Projektes in den einzelnen Kommunen.

 

 

Mit einer digitalen Auftaktveranstaltung startete das Projekt BedikK am 24. Februar 2021 in seine Umsetzungsphase.

Die Veranstaltung verdeutlichte die Chancen für die Kommunen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention. So werden die BedikK-Ansprechpartnerinnen und -Ansprechpartner kostenlos weiter- und ausgebildet. Das soziale Engagement sowie die Übernahme von Verantwortung werden gefördert, indem Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zur kommunalen Gesundheitsförderung einbezogen sind. Die Kommunen werden zukunftsfähig gestaltet und gewinnen an Attraktivität und Lebensqualität.

BedikK richtet sich in der ersten Umsetzungsphase an Gemeindeschwesterplus-Kommunen, weil die hier bereits entstandenen Strukturen für ganzheitliche Gesundheitsförderung und Prävention gute Voraussetzungen bieten, um mit einem Partnerprojekt anzuknüpfen. Während der Schwerpunkt des Gemeindeschwesterplus-Projekts bei älteren Menschen liegt, können Kommunen im Rahmen von BedikK ihre weiteren Bedarfe herausarbeiten, um auch andere, jüngere Zielgruppen zu erreichen. So kann ein alters- und settingübergreifendes Konzept entstehen und der bereits eingeschlagene Weg der Gesundheitsförderung von Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam weiterentwickelt werden. Nach der Informationsveranstaltung mit den Gemeindeschwesterplus-Projektverantwortlichen werden die konkreten Kommunen festgelegt, die BedikK in den ersten Jahren umsetzen.

Startschuss für BedikK in Kirchen (Sieg)

In Kirchen (Sieg) (LK Altenkirchen) fand der erste digitale BedikK-Auftakt am 22. Juni 2021 statt. Neben der Projektvorstellung gab es für die Bürgerschaft einen Input des LZG-Teams zum Thema Gesundheitsförderung. Der erste Bedarfsworkshop des Projektes folgt als Präsenzveranstaltung am 07. August 2021, unter Berücksichtigung der Hygienebedingungen.

Konkret geht es bei BedikK darum, Gesundheitsförderungsprozesse in kleinen Kommunen durch Bürgerbeteiligung und Bedarfsworkshops anzustoßen und zu begleiten. BedikK richtet sich sowohl an die Bürgerinnen und Bürger in der Kommune als auch an professionelle Strukturen.

Weitere Veranstaltungen in den BedikK-Kommunen waren ab August 2021 für die Landkreise Ahrweiler, Bernkastel-Wittlich, Cochem-Zell, Donnersbergkreis, Vulkaneifel, Westerwaldkreis sowie in der Stadt Mainz in Planung.

Das Projekt „Bedarfsworkshops in kleinen Kommunen (BedikK)“ unterstützt Kommunen in Rheinland-Pfalz darin, durch Bürgerbeteiligung die jeweils passenden Gesundheits- und Präventionsangebote zu ermitteln, Gesundheitsförderungsprozesse anzustoßen und ihre Etablierung zu begleiten. Mit einer digitalen Auftaktveranstaltung im Juni und einem Workshop am 07. August 2021 startete BedikK in der Stadt Kirchen (Sieg).

In einem Bedarfsworkshop, der wie jetzt in Kirchen am Anfang des Prozesses steht, sollen Antworten auf grundlegende Fragen erarbeitet werden: Welche Gesundheitsangebote sind wichtig und sinnvoll für unsere Kommune? Sollen sie sich an Kinder, Menschen im mittleren Lebensalter oder Ältere richten? Wie können Angebote nicht nur die individuelle Gesundheit, sondern auch die Gemeinschaft in der Kommune stärken? In Kirchen (Sieg) fanden sich rund 30 Personen zusammen, um Fragen wie diese zu diskutieren und ihr Lebensumfeld im Hinblick auf Gesundheit mitzugestalten. Die Dorfberaterinnen Dr. Andrea Soboth und Caroline Seibert vom Institut für Regionalmanagement nutzten die Methode Zukunftswerkstatt, um die Bedarfe der Teilnehmenden aus Bürgerschaft und kommunaler Verwaltung herauszuarbeiten.

In Kirchen – ebenso wie in den noch folgenden Kommunen –  sind die Ergebnisse der Bedarfsworkshops Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung der Strukturen zur Gesundheitsförderung und Prävention. In anschließenden Fokusgruppen sollen konkrete Maßnahmen entwickelt werden, wie dem formulierten Bedarf begegnet werden kann.

Hier können Sie die Pressemeldung einsehen.

Fotos © Stadt Kirchen (Sieg)

BedikK in Alf an der Mosel

Am 03. und 04. September 2021 startete auch Alf an der Mosel (LK Cochem-Zell) in das BedikK-Projekt. An dem Wochenende standen in der Ortsgemeinde die Themen Gesundheitsförderung und Prävention im Mittelpunkt. Mit dem digitalen Auftakt am Freitagabend und dem Bedarfsworkshop am Samstag konnten einige interessierte Bürgerinnen und Bürger erreicht werden, welche unter dem Titel „Alf – die fitte Ortsgemeinde“ zusammenkamen. Gemeinsam sollen insbesondere neue Angebote zu Bewegung und Angebote für Seniorinnen und Senioren geschaffen werden. Zudem soll das Thema gesunde Ernährung in Angriff genommen werden. In den nächsten Schritten steht nun die Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Umsetzung der Ideen auf der Agenda.

Foto © LZG

BedikK in Gerbach und St. Alban

In den Nachbargemeinden Gerbach und St. Alban (Donnersbergkreis) fand der zweite digitale BedikK-Auftakt am 04. August 2021 statt. Auch hier gab es neben der Projektvorstellung für die Bürgerschaft einen Input des LZG-Teams zum Thema Gesundheitsförderung. Der Bedarfsworkshop für die Kommunen folgte als Präsenzveranstaltung am 11. September 2021, unter Berücksichtigung der geltenden Hygienebedingungen in Gerbach. Die Bürgerinnen und Bürger der beiden Ortsgemeinden kamen zusammen, um gemeinsam bei Kaffee und Kuchen zu ermitteln, wie man vor Ort zu den Themen Gesundheitsförderung und Prävention noch stärker tätig werden kann. Für die Fokusgruppen im Oktober und November werden die Themen „Vernetzung“ und „Begegnung und Veranstaltungen“ im Vordergrund stehen.

Foto © LZG

BedikK in Mainz

Im Mainzer Stadtteil Neustadt richtet sich das Projekt BedikK insbesondere an die Zielgruppe „ältere Menschen“.  Am 16. September 2021 fand die digitale Auftaktveranstaltung mit vielen Akteurinnen und Akteuren des Stadtteils statt: Sozialdezernent, Ortsvorsteher, Quartiersmanagerin, Gemeindeschwesterplus und Koordinatorin der offenen Seniorenarbeit. Sie alle betonten in der kleinen Fragerunde zum Einstieg, wie wichtig die Themen Gesundheitsförderung und Prävention für die Seniorinnen und Senioren in ihrem Stadtteil sind.
Der Workshop zur Ermittlung der Bedarfe folgte am 13. Oktober 2021 und konnte als Präsenzveranstaltung umgesetzt werden. Die Fokusgruppen werden sich mit den Themen "Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit" und "Treffangeboten" befassen.

 

Foto © LZG

Gesundheit ist mehr als „nicht krank sein“

Was tut die Verbandsgemeine Loreley zur Gesundheitsförderung und Prävention? Wo besteht zusätzlicher Bedarf und welche konkreten Gesundheitsförderungsprojekte wären sinnvoll? Am 30. April 2022 erarbeiteten Mitglieder der Verbandsgemeinde Loreley zusammen mit Mitarbeitenden des Instituts für Regionalmanagement (IfR) in einem Bedarfsworkshop Antworten auf diese Fragen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutierten zunächst die Stärken und Schwächen der aktuellen Maßnahmen und ermittelten die Bedarfe.

Die Landschaft rund um die Loreley ist einzigartig und es gibt viele Möglichkeiten, aktiv zu werden. Über dieses große Plus waren sich alle einig. Ausbaufähig seien dagegen die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Anspruchsgruppen, die Möglichkeiten zur Motivation und Aktivierung sowie das Engagement allgemein. An diesen Punkten setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an und erarbeiteten im zweiten Teil des Workshops konkrete Gesundheitsförderungsprojekte für die VG Loreley. Im Laufe der Veranstaltung wurde klar: Gesundheit ist vielschichtig und geht über das „nicht krank sein“ weit hinaus. Genauso vielschichtig sollten die Angebote zur Prävention und Gesundheitsförderung sein.

Die VG Loreley plant, die erarbeiteten Projektideen in den künftigen Gesundheitsförderungsprozess einfließen zu lassen. Die LZG und das IfR werden der VG Loreley bei der Umsetzung zur Seite stehen.

Hier können Sie die Pressemeldung der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreis einsehen.

Fotos © Kreisverwaltung Rhein-Lahn-Kreis und Maximilian Loos

 

Hier finden Sie in Kürze weitere Informationen zu BedikK in der VG Höhr-Grenzhausen.

 

Hier finden Sie in Kürze weitere Informationen zu BedikK in Gerolstein.

 

Ansprechpartnerinnen bei Fragen zum Projekt

Anne Häffner, Telefon 06131 2069-64 E-Mail
Silke Wiedemuth, Telefon 06131 2069-18 E-Mail

 

Bildnachweis Headerfoto: ©SKatzenberger/AdobeStock.com

Kontakt

Anne Häffner
06131 2069-64
ahaeffner@lzg-rlp.de

Silke Wiedemuth
06131 2069-18
swiedemuth@lzg-rlp.de

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