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Infektionsprävention

Fakten zu HIV und AIDS

Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV.

Pro Jahr kommt es zu ca. 2,1 Millionen Neuinfektionen, davon etwa 240.000 bei Kindern.

Nur 46 Prozent der Betroffenen weltweit haben bislang Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten.

Seit Anfang der 80er Jahre bis 2013 haben sich etwa 78 Millionen Menschen mit HIV infiziert; 39 Millionen Menschen sind bereits an den Folgen gestorben, 2015 waren es weltweit etwa 1,1 Mio. Menschen.

Mit fast 70% aller HIV-Neuinfektionen ist Afrika südlich der Sahara am stärksten betroffen.

Besonders in Ost-Europa und Zentralasien ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gestiegen, 2015 allein um 190.000.

In Deutschland leben heute rund 85.000 Menschen mit HIV.

In Rheinland-Pfalz leben ca. 2.200 Menschen mit HIV; im Jahr 2015 infizierten sich ungefähr 100 Personen neu mit dem HI-Virus; seit Beginn der Epidemie starben in RLP ca. 1.00 Menschen an der HIV-Infektion.

Etwa 30.000 Menschen sind bisher in Deutschland an den Folgen von AIDS gestorben.

HIV gehört zu den schwer übertragbaren Krankheitserregern. Der alltägliche Umgang miteinander birgt kein Risiko und die üblichen Hygienemaßnahmen im Haushalt, im Krankenhaus, auf der Arbeit, im Sport oder in der Arzt- oder Zahnarztpraxis reichen aus, um das Virus unschädlich zu machen.

Am häufigsten wird HIV beim Sex ohne Kondom übertragen. Kondome schützen vor einer Infektion und verringern gleichzeitig das Risiko einer Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen. HIV-Übertragungen können auch beim intravenösen Drogenkonsum oder bei medizinischen Behandlungen mit Blut und Blutprodukten entstehen. Hierzu gibt es spezielle Vorsichtsmaßnahmen.

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