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Psychische Gesundheit im Alter

Eine digitale Vortragsreihe

Die psychische Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität im Alter – und sie hat viele Facetten. Mit unserer digitalen Vortragsreihe wollen wir der Frage nachgehen, welchen Einfluss wir auf den Erhalt der psychischen Gesundheit im Alter nehmen können.

Zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter gehören die Demenz und die Depression. Sie wollten schon immer wissen, ob Sie etwas tun können, um Demenz und Depression entgegenzuwirken? Sie sind Angehörige oder Angehöriger eines Menschen mit psychischer Erkrankung? Sie möchten erfahren, wie Sie mit älteren Menschen mit psychischen Erkrankungen in Kontakt bleiben können? Oder was Angehörige tun können, um sich selbst und ihre Bedürfnisse nicht aus dem Blick zu verlieren? Sie arbeiten mit älteren Menschen? Dann sind diese digitalen „Wissenshappen“ zur psychischen Gesundheit im Alter genau richtig für Sie!

Die Veranstaltungen finden jeweils montags von 17:00 bis 18:00 Uhr per Zoom statt. Die Anmeldelinks finden Sie unten bei der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung.

Hier können Sie den Veranstaltungsflyer herunterladen.


Prävention von psychischen Erkrankungen im Alter I: Was kann präventiv gegen die Entwicklung einer Depression im Alter helfen?


Montag, 04.09.2023 · 17:00 bis 18:00 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Referentin:
Prof. Dr. rer. nat. Dipl. Psych. Alexandra Wuttke
Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA), Landeskrankenhaus (AöR) und Zentrum für psychische Gesundheit, Universitätsmedizin Würzburg

Neben der Demenz gehört die Depression zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter. Sie kann erstmalig im Alter auftreten oder auch erneut nach Episoden in jüngeren Jahren. Leider werden Depressionen im Alter häufig übersehen und nicht behandelt. Dabei ist das Suizidrisiko in dieser Altersgruppe besonders hoch.

Ziel des Vortrages war es, für die Risikofaktoren und Frühwarnzeichen einer Depression im Alter zu sensibilisieren. Es wurden konkrete Maßnahmen vorgestellt, die die Prävention psychischer Erkrankung und insbesondere Depressionen im Alter fördern können.

Hier können Sie die Präsentation herunterladen.


Prävention von psychischen Erkrankungen im Alter II: Lassen sich Demenzentwicklungen verhindern?


Montag, 09.10.2023 · 17:00 bis 18:00 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Referent:
Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel
Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA), Landeskrankenhaus (AöR) und Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Agaplesion Elisabethenstift Darmstadt

Die Demenz ist die häufigste psychische Erkrankung im Alter. Dabei hängt die Entwicklung einer Demenz von verschiedenen Faktoren ab. Neben dem Alter und der erblichen Belastung ist die Widerstandsfähigkeit unseres Gehirns gegenüber der Entwicklung von demenzbezogenen Veränderungen von großer Bedeutung.

Der Vortrag klärte allgemeinverständlich auf über die Mechanismen der „kognitiven Resilienz“ im Alter. Wie können wir durch die Förderung der „kognitiven Resilienz“ des Gehirns unsere Chancen vergrößern, an einer Demenz vorbeizukommen?

Hier können Sie die Präsentation herunterladen.

 


Angehörige von älteren Menschen mit psychischen Erkrankungen


Montag, 06.11.2023 · 17:00 bis 18:00 Uhr

Referentin:
Svenja Palm, M. Sc.
Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA), Landeskrankenhaus (AöR)

Eine psychische Erkrankung betrifft neben dem betroffenen Menschen immer auch sein Umfeld. Der Alltag kann für die Angehörigen geprägt sein von Gefühlen der Überforderung, Veränderungen in den Rollen der Beteiligten und einer zunehmenden Verantwortungsübernahme der Angehörigen für die Betroffenen. All dies kann zu Stress- und Überforderungserleben führen, und über lange Sicht körperliche oder psychische Erkrankungen bei den Angehörigen selbst nach sich ziehen.

Dieser Vortrag nahm die Angehörigen selbst in den Fokus und bot Antworten auf die folgenden Fragen: Wie können Belastung und Stress abgebaut werden? Welche Aspekte machen es Angehörigen so schwer, für sich selbst zu sorgen? Wie kann die Resilienz gestärkt und die psychische Gesundheit der Angehörigen gefördert werden?

Hier können Sie die Präsentation herunterladen.

 


Umgang mit älteren Menschen mit psychischen Erkrankungen


Montag, 04.12.2023 · 17:00 bis 18:00 Uhr

Referentin:
Dr. med. Katharina Geschke
Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpGA), Landeskrankenhaus (AöR) und Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz

Psychische Erkrankungen gehen häufig mit veränderten Verhaltensweisen, sogenanntem „herausforderndem Verhalten“ der betroffenen Menschen einher. So treten beispielsweise Apathie (Teilnahmslosigkeit), Ängste, Unruhe, aber auch Reizbarkeit bis hin zu Aggressionen sowohl bei Depressionen im Alter als auch bei Demenzerkrankungen auf. Diese veränderten Verhaltensweisen beeinflussen sowohl die Lebensqualität der Menschen mit psychischen Erkrankungen als auch die der An- und Zugehörigen. Sie führen zu einem schlechteren Verlauf und häufigeren Krankenhaus- und Pflegeheimeinweisungen. Doch wie geht man angemessen mit Menschen mit psychischen Erkrankungen und herausfordernden Verhaltensweisen um? Was kann man tun, um Konflikten aus dem Weg zu gehen? Was ist Validieren?

Ziel des Vortrages war es, für die Situation und Bedürfnisse der Menschen mit psychischen Erkrankungen im Alter zu sensibilisieren und konkrete Hinweise für den Umgang zu geben.

Hier können Sie die Präsentation herunterladen.