Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Suchtprävention

Süchte ohne Drogen

Ess-Brechsucht

Beim Thema Essen geht es um Leben und Tod. Ohne zu essen, kann ein Mensch nicht leben. Essen ist keine Droge, aber zu viel und zu wenig Essen sind extreme Gefühle. Von jedem extremen Gefühl kann man abhängig werden. Also gibt es auch Formen von Missbrauch beim Essen. Bei den Essstörungen handelt es sich nicht um eine Sucht im eigentlichen Sinne. Es ist vielmehr von einer komplexen psychosomatischen Krankheit auszugehen, die auch Suchtaspekte aufweist.

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Magersucht

Magersüchtige verweigern die Nahrungsaufnahme so gut wie total. Sie essen gerade so viel wie nötig, um am Leben zu bleiben. Allerdings: 4 bis 8 Prozent von ihnen sterben. Wo andere Lust aufs Essen bekommen und ihnen das Wasser im Mund zusammenfließt, haben Magersüchtige eine Todesangst zuzunehmen. 10 Gramm mehr am Körper kommen ihnen vor wie 10 Kilo. Während sie kurz davor stehen, sich zu Tode zu hungern, spüren sie noch immer ihr „angenommenes“ Übergewicht.

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Glücksspielsucht

Angehörige können es am ehesten beschreiben, was es bedeutet, mit einem Glücksspielsüchtigen zu leben: Sie fühlen sich nicht mehr wahrgenommen, für den Süchtigen zählt nichts außer dem Spiel. Jeder Cent, jeder Euro wird zur Spielbank getragen oder in den Automaten gesteckt. Jeder Cent wird verloren. Und gewinnt einer der Spieler einmal, so hört er gewiss nicht eher auf, bis alles wieder weg ist. Spieler wollen gewinnen. Sie träumen von nichts anderem.

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