Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Demenz

Mehrgenerationen-Angebote in Grundschulen für Menschen mit Demenz

Projekttitel

Intergenerative Pädagogik: Generationenbrücke – Mehrgenerationen-Begegnung– Jung und Alt gemeinsam aktiv

Zielgruppe

Grundschulen

Ziele

  • Bewusstsein schaffen
  • Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen
  • Diez als demenzfreundliche Kommune

Projektbeschreibung

Durch die Kooperationen werden Beziehungen im Gemeinwesen gepflegt. Zudem gelingt es spielerisch, die intergenerative Pädagogik zu fördern. Das Seniorenzentrum und die beteiligten Schulen schaffen Generationenbrücken, d.h. Mehrgenerationen-Begegnungen, bei denen Jung und Alt gemeinsam aktiv sind. Die Kinder erfahren unbeschwerte Begegnungen mit Senioren und bauen dadurch Berührungsängste ab. Wir vermitteln einen sorglosen Umgang mit dem Alter und Demenz. Dies ist ein optimaler Ansatz, um Stereotype bereits im Kindesalter abzubauen.

Download der ausführlichen Projektbeschreibung

Schwerpunkte

  • Bewegung: Waldorfschüler präsentieren im Sommer Flatterbänder, Gummitwist, Seifenblasen
  • Gemeinschaft: Waffeln backen, Spiele spielen
  • Kultur: vorlesen
  • Musik: musizieren, singen
  • Natur: Spaziergänge unternehmen
  • Weitere Inhalte: schmücken des Weihnachtsbaums

Start

  • Freie Waldorfschule, seit Dezember 2015
  • Sophie-Hedwig Gymnasium, seit Februar 2017
  • Theodissa Realschule Plus, seit 2018

Beteiligte und Kooperationspartner

  • Waldorfschule: 1 x monatlich
  • Sophie-Hedwig Gymnasium: wöchentlich
  • Theodissa Realschule Plus: jährlich

Initiator und Kontakt

AWO Seniorenzentrum am Hain in Diez
Nicole Schmidt, Sozialdienstleitung und Katharina Neumann, Freiwilligenkoordinatorin
Christiansweg 1-3, 65582 Diez
Telefon   06432  932263
E-Mail katharina.neumann@awo-rheinland.de

Projekttitel

„Herbst im Kopf - Kindern Demenz erklären“

Zielgruppe

Grundschulen

Ziele

Die Kinder lernen, dass es wichtig ist, Menschen, die anders sind, so anzunehmen, wie sie sind. Für die Grundschüler ist es ein sozialer Lernerfolg, da sie erfahren, dass man mit Demenzkranken völlig angstfrei Kontakt aufbauen und ihnen spontan Freude bereiten kann.

Die Kinder und Jugendlichen fungieren dann als Vorbilder für andere. Sie sind Transporteure einer wertschätzenden Haltung und bringen dies in den Alltag der Familien und in die Öffentlichkeit.

Projektbeschreibung

Grundschulkinder werden seit 2012 zum Thema „Alter und Demenz“ altersgerecht geschult. Anschließend finden regelmäßig im Abstand von 5 Wochen Begegnungseinheiten mit Demenzerkrankten und Seniorinnen und Senioren statt. Während der Schulung entwickeln die Kinder ein Verständnis für Menschen mit Einschränkungen und erfahren, wie es ist, wenn ein Mensch an Demenz erkrankt und das „Netz im Kopf“ nicht mehr funktioniert. Sie lernen, dass es wichtig ist, Menschen die anders sind, so anzunehmen wie sie sind und entwickeln ein Gefühl von Respekt und Wertschätzung. Die Inhalte der darauffolgenden Begegnungseinheiten werden gemeinsam mit den Kindern erarbeitet. Wichtig hierbei ist es, Aktivitäten auszuwählen, die eine 1:1 bzw. 1:2 Begegnung ermöglichen. Die Unbefangenheit der Kinder verhilft dazu, angstfrei Kontakt aufzubauen. Die junge Generation hat die Möglichkeit zur Entwicklung und zum Ausbau sozialer Kompetenzen. Während der Begegnung entstehen viele Momente emotionaler Verbindung. Die Senioren entwickeln ein Bedürfnis der Fürsorge und es zeigen sich identitätsstiftende und –erhaltende Momente. Gesamtgesellschaftlich fungieren die Kinder als Vorbilder und dienen als Transporteur einer wertschätzenden Haltung Demenzerkrankten gegenüber in den Alltag der Familien und in die Öffentlichkeit. Fortlaufend werden 4-teilige Schulungen und regelmäßige Begegnungseinheiten durchgeführt mit 15 bis 20 Schülerinnen und Schülern sowie 8-20 Seniorinnen und Senoiren.

Schwerpunkte

  • Bewegung: Ballspiele, Tanz, Sitztanz, Kegeln, Schwungtuch
  • Gemeinschaft: Erzählen, kreative Einheiten, Gesellschaftsspiele, Singen
  • Kultur: Bräuche, Sitten und Gewohnheiten früher und heute, altes Liedgut
  • Musik: Singen, Orff-Instrumente, Tanz
  • Natur: Spaziergang, kreatives Arbeiten mit Naturmaterialien
  • Weitere Inhalte: Einsatz von Therapiehund, Clown, Zauberer u.a.

Start

2012

Beteiligte und Kooperationspartner

  • Demenzzentrum
  • Grundschulen
  • Senioreneinrichtungen

Initiator und Kontakt

Demenzzentrum Trier e.V.
Jeanette Kohl, Schwerpunkt-Beko
Engelstr. 31, 54292 Trier
Telefon   0651  4604747
E-Mail info@demenzzentrum-trier.de

Projekttitel

Lese-und Singprojekt

Zielgruppe

Grundschulen

Ziele

  • Generationsübergreifendes Miteinander erleben
  • Gemeinschaft spüren und erleben
  • Abbau von Berührungsängsten

Projektbeschreibung

Die Schillerschule und das Seniorenheim Haus Rebental in Haßloch, sind bestrebt Alt und Jung in Interaktion zu bringen. Mit dem Projektbeginn im Januar 2018, findet einmal im Monat ein Gruppentreffen mit den Schülern der Schillerschule Haßloch sowie den Senioren des Haus Rebental in der Einrichtung statt. Hierbei wechseln sich die Schulklassen der 4. Klassenstufe ab. Die Schüler dürfen gemeinsam mit den Lehrkräften sowie den Senioren das Projekt und die Zusammenarbeit gestalten. Innerhalb der Gruppe treffen rund 20 Schülerinnen und Schüler auf 10-15 Bewohner. Dabei steht insbesondere im Fokus voneinander und miteinander zu lernen sowie Hemmungen und Distanzen abzubauen.

Schwerpunkte

Gemeinschaft: Bewohner und Kinder arbeiten bei jedem Vorhaben gemeinsam - miteinander in Gruppen oder als großes Team

Musik: Bewohner und Kinder lernen und singen gemeinsam passende Lieder, hierbei helfen sie sich gegenseitig

Start

Januar 2018

Beteiligte und Kooperationspartner

  • Haus Rebental Haßloch
  • Schillerschule Haßloch

Initiator und Kontakt

Haus Rebental, Haßloch
Maria Wagner
Schillerstraße 18, 67454
Telefon  06324  87 00 000
E-Mail 3062sd01@korian.de

Schillerschule Haßloch
Lucie Kuhn
Schillerstraße 1, 67454
E-Mail kuhn.lucie@gmail.com