Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Suchtprävention

SKOLL – und SKOLL Spezial

 

SELBSTKONTROLLTRAINING in Rheinland-Pfalz

SKOLL ist ein suchtmittelübergreifender Ansatz zur Frühintervention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es baut auf bestehenden Elementen der Suchtprävention bzw. Suchthilfe auf und ergänzt diese.

Beispielsweise werden Elemente der Motivierenden Gesprächsführung eingebunden, auf denen auch das erfolgreiche Projekt MOVE basiert. Darüber hinaus wird die Form des Gruppenangebotes eingesetzt, das bereits aus Angeboten der Suchthilfe vertraut ist und das die Dynamik einer Gruppe positiv nutzt.

SKOLL wendet sich an konsumierende Personen und stellt dabei die Aspekte Früherkennung und Frühintervention in den Mittelpunkt. Es ist daher eine wichtige Schnittstelle zwischen der Suchtprävention und der Suchthilfe.

Innovatives Konzept

Mit dem suchtmittelübergreifenden Ansatz innerhalb eines einzigen Angebotes weicht SKOLL von den bisher in Rheinland-Pfalz umgesetzten Konzepten ab und geht damit einen neuen Weg.

Das Konzept von SKOLL: SKOLL Kurzkonzept für Rheinland-Pfalz

Die Ausbildung richtet sich an Fachkräfte der Suchtprävention und der Suchtkrankenhilfe. Bei der Umsetzung des Konzepts durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendarbeit und der Jugendhilfe wird die Anbindung an eine Einrichtung der Suchthilfe und die inhaltliche Kooperation vorausgesetzt.

SKOLL Spezial-SELBSTKONTROLLTRAINING

SKOLL Spezial baut auf den Ansätzen von SKOLL auf. Es richtet sich an Menschen, die sich gezielt mit dem gesundheitsgerechten Umgang mit Alkohol und Nikotin auseinandersetzen. SKOLL Spezial ist durch die Zentrale Prüfstelle der GKV als Maßnahme nach § 20 SGB V anerkannt. Die Kosten für die Teilnahme können bei den Gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet werden.

Das Konzept SKOLL Spezial: SKOLL Spezial Kurzkonzept für Rheinland-Pfalz

Die Umsetzung in Rheinland-Pfalz

Die Gruppenangebote von SKOLL und SKOLL Spezial können in den Regionen der jeweiligen Trainerinnen und Trainer angefragt werden:

  • in Beratungsstellen (Personengruppen mit richterlichen Auflagen, Auflagen durch Arbeitgeber, Bewährungshilfe, Jugendgerichtshilfe)
  • im schulischen Rahmen für konsumierende Schülerinnen und Schüler (auch für Hochschulen und Internatsschulformen geeignet)
  • als Baustein von beruflichen Maßnahmen

Informationen über Rahmenbedingungen und Kooperationsmöglichkeiten erhalten Sie über die Trainerinnen und Trainer in Rheinland-Pfalz.

 

Die Rolle der LZG

Das Referat Suchtprävention koordiniert die SKOLL-Konzepte und Angebote für Rheinland-Pfalz. Bei Bedarf werden neue Trainerschulungen angeboten. Die bereits geschulten Trainerinnen und Trainer werden in ihrer Arbeit fachlich begleitet und unterstützt.