Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Gesundheit im Alter

Servicestelle für Angebote zur Unterstützung im Alltag

Aufgrund des demografischen Wandels wird in den nächsten Jahren die Zahl älterer Menschen und damit auch die Zahl von Menschen mit erhöhtem Betreuungs- und Unterstützungsbedarf zunehmen. Gleichzeitig wird es vor dem Hintergrund veränderter Familienstrukturen immer mehr Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte geben. Dies führt zu einer hohen Belastung bei der Versorgung im Haushalt und ist durch nahe Angehörige alleine oft nicht mehr zu leisten. Hier kann die Einbindung von bürgerschaftlichem Engagement und unterstützenden Angeboten ein wertvoller Baustein sein.

Dieses Anliegen wurde vom Gesetzgeber aufgegriffen und in die Pflegeversicherung (Sozialgesetzbuch XI) mit den sogenannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag integriert. Als solche gelten insbesondere Betreuungsgruppen – für Menschen mit und ohne Demenz, Einzelbetreuungen im Haushalt, Haushaltsnahe Dienstleistungen und Familienentlastende Dienste. Sie können als Ergänzung zu pflegerischen Leistungen in Anspruch genommen werden und stehen allen Menschen mit einem Pflegegrad zur Verfügung. In Rheinland-Pfalz gibt es in vielen Regionen bereits solche Angebote. Doch Ziel muss es sein, flächendeckend eine ausreichende Zahl an Unterstützungsangeboten bereit zu halten.

Die Rolle der LZG

Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz hat bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung die „Servicestelle für Angebote zur Unterstützung im Alltag RLP“ eingerichtet.

Aufgaben der Servicestelle sind insbesondere

  • Ausbau der bestehenden Angebotsstruktur durch Gewinnung von neuen Trägern sowie Initiativen des Ehrenamtes
  • Beratung von Kommunen und Trägern zu fachlichen und konzeptionellen Fragestellungen
  • Veranstaltungen zu ausgewählten Themen im Zusammenhang mit Angeboten zur Unterstützung im Alltag

Die Servicestelle versteht sich in erster Linie als Ansprechpartner und Beratungsstelle für Kommunen, Wohlfahrtsverbände, ambulante Pflegedienste und andere mögliche Träger von Angeboten zur Unterstützung im Alltag. Sie arbeitet dabei eng mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier, als zuständiger Behörde zur Anerkennung dieser Angebote, zusammen.

Weitere Informationen auf der Website der ADD