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Presse

Prominente Unterstützung für Organspende

Party schafft positive Berührungspunkte

Das Thema Organspende hat seinen Platz mitten im Leben – diese Überzeugung nahmen die Initiative Organspende Rheinland-Pfalz und der Verein Junge Helden e.V. zum Anlass, am Freitagabend eine Party im Mainzer Club 50Grad zu veranstalten.

Die Initiative Organspende, die bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) angesiedelt ist, wollte in Kooperation mit Junge Helden e.V. mit der öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung vor allem die jüngere Generation erreichen. Durch den ungewöhnlichen Partykontext wurden positive Berührungspunkte geschaffen, Lebensfreude vermittelt und Aufmerksamkeit für das Thema Organspende erzeugt. 

Junge Prominente aus TV, Film und Sport waren gekommen, um die Party tatkräftig zu unterstützen. Johanna Klum, Loretta Stern, Jan Köppen, Markus Appelmann und Nia Künzer halfen nicht nur an der Kasse, hinter der Bar oder an den Plattentellern, sondern teilten auch Flyer mit Informationen und Organspendeausweisen aus. So standen Musik, Tanzen und Spaß am Feiern zwar im Vordergrund, doch gleichzeitig war das Thema Organspende immer präsent.

„Organspenden können Leben retten. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, für die Bedeutung der Organspende zu sensibilisieren und die Bereitschaft zur Spende zu steigern. Mit ihrer unkonventionellen Veranstaltungsidee holen die Initiatoren junge Menschen direkt in ihrem Lebensumfeld ab und begeistern auf innovative Weise für die Auseinandersetzung mit dieser wichtigen Entscheidung“, lobte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler die Veranstaltungskonzeption. Neben dem Gesundheitsministerium gehörten auch die gesetzlichen Krankenkassen in Rheinland-Pfalz zu den Unterstützern dieser Aktion. 

„Mit unseren Partys wollen wir das Thema Organspende in ein positives Umfeld bringen und dabei einen ersten Berührungspunkt schaffen. Wenn sich nach der Party die Gäste intensiver mit Organspende beschäftigen und dann eine Entscheidung fällen, haben wir unser Ziel erreicht“, sagte Angela Ipach von Junge Helden e.V. Ihre Schwester, der eine Lunge transplantiert wurde, gründete den Verein vor dreizehn Jahren in Mainz gemeinsam mit Familie und Freunden.

Dass es bei der Party im 50Grad an Lebensfreude nicht mangelte, dafür war gesorgt. Die DJs Schowi, Jan Köppen und Kool DJ GQ brachten die Gäste bis in die Morgenstunden in Schwung. Die jungen Unterstützerinnen und Unterstützer waren mit guter Laune bei der Sache. Sie hatten alle Hände voll zu tun – nicht nur mit den Jobs, die sie übernommen hatten. Am Rande des Partygeschehens führten sie immer wieder Gespräche, in denen sie erklärten, warum sie sich für das Thema Organspende engagieren.

„Junge Menschen sind auf der Suche nach eigenen Positionen zu gesellschaftlichen Fragen. Mit Veranstaltungen wie dieser Party wollen wir deutlich machen, dass auch Organspende ein Thema ist, zu dem man eine eigene Haltung finden sollte“, sagte Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer der LZG. Die Initiative Organspende Rheinland-Pfalz stellt den Menschen Informationen zur Verfügung, um eine persönliche, begründete Entscheidung treffen zu können. Dr. Krell: „Wie sie schließlich ausfällt, bleibt eine individuelle Entscheidung, die zu respektieren ist.“

Bereits am Vortag führten die Partyinitiatoren eine Informationsveranstaltung am Mainzer Otto-Schott-Gymnasium durch. Unterstützt von Moderator Jan Köppen beantworteten sie zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Die Initiatoren der Party

Die Initiative Organspende Rheinland-Pfalz ist ein Bündnis von Partnern aus dem Gesundheitsbereich, zu dem u.a. Krankenkassen, Selbsthilfeorganisationen, die LZG und das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium gehören.

Junge Helden e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der aus einem persönlichen Schicksal heraus entstanden ist. Die Mainzerin Claudia Kotter gründete ihn 2003 gemeinsam mit Familie und Freunden, als sie selbst eine Organspende benötigte und feststellte, dass man in der Öffentlichkeit viel zu wenig über das Thema weiß. Auch nach dem Tod von Claudia Kotter ist Junge Helden e.V., mittlerweile auch in Berlin und München ansässig, vielfältig engagiert. Der Verein wird von vielen Prominenten unterstützt.

Beide Organisationen sind mit Information und Aufklärung über das Thema Organspende aktiv. Mit Infoständen, Schulveranstaltungen, öffentlichen Diskussionen und Vorträgen sensibilisieren sie die Menschen für die Bedeutung der Organspende, erklären Voraussetzungen und Ablauf und wollen Vorurteile und Ängste abbauen. Ein Film von Junge Helden e.V. spricht vor allem junge Menschen an.

Weitere Informationen zum Download

V.i.S.d.P. Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer

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