LZG-Gesundheitstelefon vom 1. bis 15. Juni 2018
Reiseschutzimpfung – Empfehlungen zur Urlaubszeit
Vor der Urlaubszeit ist es ratsam, den eigenen Impfschutz zu kontrollieren und gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Denn andere Länder und andere Sitten bringen auch andere Krankheitserreger mit sich. Gerade bei Fernreisen unterschätzen viele Reisende die Risiken – und tragen schlimmstenfalls schwere gesundheitliche Folgen davon.
Entscheidend für die Reiseschutzimpfung ist das Reiseziel, das auch ganz in der Nähe liegen kann. Bereits südlich des Mains sind in etlichen Gegenden Zecken als Träger des FSME-Erregers verbreitet, so dass vor einem naturnahen Urlaub, etwa in Bayern oder Baden-Württemberg, eine Impfung in Betracht zu ziehen ist. In den Reiseländern im Mittelmeerraum ist das Risiko, sich mit dem Hepatitis A-Virus zu infizieren, um ein Vielfaches höher als in Deutschland. Der Erreger findet sich vor allem in verunreinigten Lebensmitteln, weshalb bei Reisen in den Süden eine Impfung empfohlen ist. In vielen osteuropäischen Regionen kann die Tollwut zur Gefahr werden, während in Asien und Afrika Krankheiten auftreten, auf die das Immunsystem von Mitteleuropäern überhaupt nicht vorbereitet ist – Gelbfieber oder Malaria beispielsweise, gegen die vorbeugend Medikamente einzunehmen sind.
„Reiseschutzimpfungen – Empfehlungen zur Urlaubszeit“ lautet das aktuelle Gesundheitsthema der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG). Der Servicetext weist auf gesundheitliche Risiken in beliebten Reiseländern hin, informiert über vorbeugende Maßnahmen und nennt Quellen für detaillierte Informationen. Er ist am LZG-Gesundheitstelefon vom 16. bis 31. Mai 2018 rund um die Uhr unter der Telefonnummer 06131 2069-30 abzuhören.
Außerdem können Interessierte den Text mit weiterführenden Links – auch über diesen Zeitraum hinaus – auf der Homepage der LZG unter www.gesundheitstelefon-rlp.de nachlesen.
V.i.S.d.P. Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer
Kontakt
Birgit Kahl-Rüther
06131 2069-15
bkahl@lzg-rlp.de