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Netzwerkprofil
Netzwerk Demenz der Stadt Boppard

Heerstraße 189-191
56154 Boppard
Kreis: Stadt Boppard

Einzugsgebiet des Netzwerks:

Stadt Boppard

Kooperationspartner/Mitglieder im Netzwerk:

  • Evangelisches Altenzentrum Mühlbad
  • Seniorenzentrum Haus Elisabeth
  • Wohnstift zum Heiligen Geist Belgrano
  • Caritas-Sozialstation Emmelshausen
  • Stadtbücherei Boppard
  • Pflegestützpunkt Boppard
  • Hospizgemeinschaft Mittelrhein

Ansprechperson(en) des Netzwerks:

Frau Irmgard Siemen
Heerstraße 189 - 191
56154 Boppard
Tel.: 06742 - 8049880
Fax: 06742 - 8949881
E-Mail: irmgard.siemen@pflegestuetzpunkte.rlp.de

Netzwerkleitbild, organisatorische Form des Netzwerks, Netzwerkarbeit:

Das Netzwerk Demenz der Stadt Boppard ist regional gebunden. Die Organisationen dieser Kommune geben den Betroffenen und deren Angehörigen Hilfestellungen, um eine möglichst zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten zu finden. Dies geschieht durch die oben aufgeführten Institutionen, die ein Netzwerk bilden, welches das Wissen und den Umgang mit dem Krankheitsbild nachhaltig verbessert.

Kurze Geschichte der Entstehung des Netzwerks:

Die verschiedenen Institutionen der Region Boppard treffen sich bereits seit 2008 regelmäßig, um die Zusammenarbeit innerhalb Boppards zu optimieren und so für alle Beteiligten die Arbeitsabläufe zu erleichtern. Diese Treffen finden circa alle 10 Wochen statt und werden als Schnittstellentreffen bezeichnet. Hier nehmen alle regionalen Akteure teil, die sich  um die Versorgung alter und kranker Menschen kümmern. Ziel der Schnittstellentreffen ist es, den Adressaten durch gemeinsame Bemühungen eine möglichst gute Ausnutzung aller Unterstützungsmöglichkeiten bieten zu können. Im Laufe dieser Treffen spielte das Thema Demenz eine zunehmend wichtige Rolle. Dies führte dazu, dass die regionalen Anbieter ihre Angebote dahingehend ausweiteten. Aus dieser Entwicklung heraus wurde 2014 das Bopparder Netzwerk Demenz gegründet. Die Idee des Netzwerks war im ersten Schritt, die öffentlichen Veranstaltungen aufeinander abzustimmen. So richten alle teilnehmenden Institutionen regelmäßige Veranstaltungen aus, die sich mit dem Thema Demenz befassen. Das langfristige Ziel dieser Idee ist die Schaffung eines freundlicheren, regionalen Klimas für das Krankheitsbild Demenz und der Abbau des damit noch immer verbundenen Tabus. Es soll deutlich gemacht werden, dass sowohl Menschen, die von Demenz betroffen sind, als auch ihre Angehörigen zur regionalen Bürgergemeinschaft dazugehören. Dies geschieht durch die Vielfalt der Veranstaltungen, die immer wieder neue Räume für Informationen, für Begegnungen und für die Erfahrung schaffen, dass Demenz nicht das Ende von Lebensqualität bedeuten muss.

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