Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.

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Netzwerkprofil
Netzwerk Demenz »Menschen mit Demenz gehören dazu«

Rheinstr. 13
67240 Bobenheim-Roxheim
Kreis: Rhein-Pfalz-Kreis
http://www.gemeinsam.ws

Einzugsgebiet des Netzwerks:

Rhein-Pfalz-Kreis

Kooperationspartner/Mitglieder im Netzwerk:

  • Arbeiterwohlfahrt Bobenheim-Roxheim
  • Freie Sozialstation Bobenheim-Roxheim
  • Johanniter-Haus Bobenheim-Roxheim
  • Kath. Pfarreiengemeinschaft Bobenheim-Roxheim-Kleinniedesheim
  • Ökumenischer Krankenpflegeverein Bobenheim-Roxheim
  • Pflegestützpunkt Lambsheim
  • Prot. Dekanat Frankenthal
  • Prot. Kirchengemeinde Roxheim-Bobenheim
  • Seniorenbeirat der Gemeinde Bobenheim-Roxheim
  • Katholische Erwachsenenbildung Speyer, Ortsgruppe Bobenheim-Roxheim/Kleinniedesheim

Ansprechperson(en) des Netzwerks:

Frau Barbara Sedlmeier
Arbeitsschwerpunkt: Gemeindereferentin
Tel.: (06239) 1295
E-Mail: GemrefSedlmeier@freenet.de

 

Netzwerkleitbild, organisatorische Form des Netzwerks, Netzwerkarbeit:

Leitbild:

Das Netzwerk folgt dem Leitbild einer »demenzfreundlichen Kommune« der Aktion Demenz e. V. Über bürgerschaftliches Engagement wollen wir die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen vor Ort verbessern und ihnen mehr Beteiligung an der Öffentlichkeit ermöglichen. Dazu sprechen wir auch die örtlichen Vereine an. Mit den Gottesdiensten für demente und andere Menschen (Gottesdienste mit Herz, Mund und Händen) haben die Kirchengemeinden bereits einen Anfang gemacht. 

Zweiter Schwerpunkt ist die Vermittlung eines umfassenden, nicht medizin-zentrierten, zivilgesellschaftlichen Bildes von Demenz. Validation nach Naomi Feil ist für uns das Mittel der Wahl, das vielen ermöglicht, mit Menschen mit Demenz gut in Kontakt zu sein. Kenntnisse in der Kommunikation mit dementiell erkrankten Menschen sind für uns eine Grundlage für die Entstehung von Netzwerken der Freundschaft und Solidarität mit ihnen und ihren Angehörigen. 

Organisatorische Form:

Das Netzwerk wird von einer Projektgruppe getragen, die bei der Gründung des Netzwerks am 22. September 2008 eingesetzt wurde. Ihr gehören an:
- Marie-Luise Giesdorf (Angehörige)
- Barbara Sedlmeier (katholische Pfarreiengemeinschaft)
- Hans-Rainer Schiffmann (AWO und Seniorenbeirat)
- Horst Roos (protestantisches Dekanat)
Die »Geschäftsführung« liegt bei Horst Roos.

Netzwerkarbeit:

Die Netzwerkarbeit besteht aus Treffen der Projektgruppe und aus Gottesdiensten, Kursen und Veranstaltungen. Wichtige Elemente sind Ehrenamts- und Öffentlichkeitsarbeit und die weitere Vernetzung vor Ort, insbesondere die Einbeziehung der örtlichen Vereine.

Kurze Geschichte der Entstehung des Netzwerks:

Das Netzwerk wurde am 22. September 2009 unter breiter Beteiligung gegründet. Vorausgegangen war ein erster Validationskurs für Angehörige und Ehrenamtliche aus der Altenarbeit (September 2008 – Januar 2009), den die katholische Kirchengemeinde und das protestantische Dekanat in Bobenheim-Roxheim angeboten hatten. Der Wunsch, die Arbeit auszuweiten und die Beteiligung am Esslinger »Aufbruch: Gemeinsam für demenzfreundliche Kommunen« der Aktion Demenz am 20. November 2008 hatten zu den Netzwerkplänen geführt. Als einziges Projekt in unserer Region wurde das Netzwerk zum 1. September 2010 (und bis zum 31. Dezember 2012) in das Programm »Menschen mit Demenz in der Kommune« der Robert Bosch Stiftung aufgenommen.

Projekte und Termine des Netzwerks:

abgeschlossene Projekte:

  • Validationskurs (September 2008 - Januar 2009)
  • Gottesdienste für demente und andere Menschen am 21. Januar und 29. April 2011 (von der katholischen und protestantischen Kirchengemeinde weitergeführt)
  • Validationsgruppe – seit dem 1. März 2011 (vom Johanniter-Haus übernommen und weitergeführt)
  • Validationskurs (Februar – Juni 2011)
  • »Ich habe Alzheimer – Wie die Krankheit sich anfühlt« - Veranstaltung mit Stella Braam und Hedwig Neu am 18. März 2011
  • Basiskurs in Validation für Aktive aus Kirchengemeinden und Vereinen am 14. Mai 2011

aktuelle Projekte und Termine:

  • monatlicher Gesprächskreis für Angehörige im St.-Antonius-Heim mit Hildegard Riedl (Validationslehrerin)

geplante Projekte:

  • Veranstaltung mit einer Demenzbetroffenen/einem Demenzbetroffenen im Spätjahr 2011

Folgende Materialien wurden im Rahmen der Netzwerkarbeit veröffentlicht:

- »Laß’ mich so sein, wie ich bin« - Flyer mit Hinweisen für die Kommunikation mit dementen Menschen und mit hilfreichen Adressen (pdf-Format)

Weiterführende Links:

Landeszentrale für Gesundheitsförderung
in Rheinland-Pfalz e.V.
Hölderlinstraße 8
55131 Mainz
Telefon 06131 2069-0
Fax 06131 2069-69

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