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Aktuelles

21. Koblenzer AIDS-Hepatitis-Forum

Aktuelle Themen der Infektiologie am 23. September 2017

Wie jedes Jahr im September laden der Arbeitskreis AIDS/STI Rheinland-Pfalz Nord und die LZG gemeinsam mit dem Förderverein der Immunologischen Ambulanz Koblenz und der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG) zum Koblenzer AIDS-Hepatitis-Forum ein.

Trotz besserer Behandelbarkeit ist die Zahl an HIV-Neuinfektionen in Deutschland nicht gesunken. Die Veranstaltung stellt daher die Frage, wie der Anspruch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „90 – 90 – 90“ bis 2020 erreicht werden kann. Nach den Zielen des WHO-Projekts UNAIDS sollen 90 % der HIV-Infizierten bis zum Jahr 2020 ihren Status kennen, 90 % der Diagnostizierten sollen antiretroviral behandelt werden und 90 % der Behandelten eine Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze haben. Unter diesen Voraussetzungen könnte der weiteren Ausbreitung des HI-Virus entgegen gewirkt werden. Welche Anforderungen gehen daraus für Rheinland-Pfalz hervor?

Expertinnen und Experten geben einen Überblick über Epidemiologie, Virologie und Therapie von HIV bzw. AIDS und informieren darüber, welche neuen Möglichkeiten der Prävention die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) eröffnet. Dazu berichtet ein Vertreter einer Berliner Schwerpunktpraxis von den Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung der PrEP.

Kann Hepatitis C bis 2030 durch Heilung komplett eliminiert werden? Wie geht es Menschen mit HIV oder Hepatitis heute und hat sich etwas an der Stigmatisierung geändert? Das Koblenzer AIDS-Hepatitis-Forum greift wie immer aktuelle Themen auf und blickt nicht nur auf die medizinischen Aspekte der Infektion, sondern auch auf die sozialen, gesellschaftlichen und psychischen Folgen. So etwa mit einem Vortrag zum Thema „HIV, Hepatitis und Depression – Auswirkungen einer viralen Erkrankung auf die Psyche und ihr Management“.

Die Fachveranstaltung im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Kemper Hof steht unter der Schirmherrschaft von Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz. Die LZG ist mit einem Infostand vor Ort.

Interessierte z.B. aus Medizin, Pflege, sozialer Arbeit oder Beratung sowie Betroffene sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Weitere Informationen im Flyer

Ansprechpartnerin bei der LZG
Monika Kislik, Telefon 06131 2069-22 E-Mail

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