Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Materialien und Veranstaltungen

Angebote der LZG

Sommerliche Hitzewellen können ernsthafte negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Kommunen sind aufgefordert, auf den globalen Hitzetrend zu antworten und entsprechende Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. Welche das sein können, erfuhren die rund 50 Teilnehmenden der Onlineveranstaltung „Unter einem Schirm: Gesund durch die Hitze – Hitzeprävention in Kommunen“ am 22. Mai 2024. Neben einem Impulsvortrag zeigten drei Praxisbeispiele aus Kaiserslautern, Worms und Trier, wie Klimaanpassung und Hitzeschutz in der Kommune aussehen können. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Rheinland-Pfalz in Trägerschaft LZG.

Veranstaltungsdokumentation: Unter einem Schirm: Gesund durch die Hitze. Hitzeprävention in Kommunen

Video-Aufzeichnung, freigeschaltet bis 31.12.2025: Link zum YouTube-Video

In drei Folgen wollen wir Sie über die gesundheitlichen Folgen von Hitze informieren, geeignete Schutzmaßnahmen vorstellen sowie mit Ihnen über die psychischen Auswirkungen des Klimawandels und mögliche Bewältigungsstrategien diskutieren.

20. Juni 2024, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Wenn der Sommer zum Risiko wird – Wie wirkt sich Hitze auf die Gesundheit im Alter aus?

4. Juli 2024, 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Geschützt spielen lernen - Hitze- und UV-Schutz für Kinder in Kita und Schule

10. September 2024, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Hitzestress und Klima-Emotionen – Was hält uns in den ökologischen Krisen psychisch gesund?

Die Veranstaltungen finden per Zoom statt, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Weitere Informationen

Um Hitze begegnen und Hitzefolgen abmildern zu können sind Zivilgesellschaft und Politik, Einrichtungen in Lebenswelten und Kommunen aufgefordert, ihre Maßnahmen bzw. ihr Verhalten anzupassen. Wichtig ist neben der verhaltenspräventiven Hitzekommunikation eine weitergehende, strukturelle Verhältnisprävention in Richtung gesunder Stadtentwicklung – z.B. durch Hitzeaktions- bzw. Hitzeschutzpläne oder auch durch einzelne niedrigschwellige Maßnahmen. Das Wissensblatt enthält Links zu Webseiten und Portalen mit hilfreichen Anregungen, beispielhaften Konzepten und methodischen Werkzeugen.

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Weitere Angebote

Wenn es draußen heiß wird, leiden Körper und Psyche unter Hitzestress, was zu Erschöpfung führt und reizbar macht. Der Körper muss heiße Temperaturen ausgleichen, damit alle Stoffwechselvorgänge weiter gut laufen. Eine Dokumentation der Reihe ARD Wissen zeigt, was bei Hitze im Körper passiert und wie er sich an hohe Temperaturen anpassen kann. Verfügbar bis 11.07.2026.

 

Eine Dokumentation von ARTE befasst sich mit dem Thema Hitzefallen Großstädte. Aufgehend vom Hitze-Sommer in Paris 2003 wird gezeigt, welche Lehren die Metropole gezogen hat: Sie hat begonnen, ein unterirdisches Kühlsystem aufzubauen. Der Film beleuchtet die vielfältigen Auswirkungen von Hitzewellen auf unser Leben und stellt Adaptionsstrategien vor. Verfügbar bis 29.10.2024

Europa glüht. Wie Hitzewellen unser Leben verändern.

Aktuelle Meldungen und Veranstaltungshinweise zu den Themen Klima und Gesundheit und Planetary Health in seinen verschiedenen Facetten finden Sie auf der Website der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit. Sie enthält auch einen Überblick über Institutionen und Initiativen, die auf diesem Gebiet tätig sind.
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Infomaterial zum Bestellen und Downloaden

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat zwei Informationsflyer zum Thema Hitze und psychische Gesundheit für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie für Patientinnen und Patienten veröffentlicht. Die Materialien können dabei behilflich sein, Menschen mit psychischen Erkrankungen über spezifische Hitzegefahren gezielt aufzuklären und Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der psychotherapeutischen Tätigkeit aufzuzeigen.

Pressemitteilung der BPtK

BPtK-Hitzeschutzflyer für Psychotherapeut*innen

BPtK-Hitzeschutzflyer für Patient*innen

Die kostenfreien Materialien können bestellt oder heruntergeladen werden.

Auf der Website Klima – Mensch – Gesundheit:

  • Flyer „So kommen Sie gut durch Hitzewellen“
  • Flyer „So bleiben Sie bei einer Hitzewelle gesund – Empfehlungen für ältere Menschen“
  • Flyer „Diabetes und Hitze – was muss ich beachten?“
  • Infokarten Tipps Ernährung, Trinktipps, Rezept Cooler Drink, Sommerliches Memo I und II, Ausmalbild zum UV-Schutz, Hitze-Rätsel, Sonnenschutz mit UV Index, Tipps Sport bei Hitze

Auf der Website Gesund und aktiv älter werden:

  • Checkliste „Gesund durch die Sommerhitze”
  • Plakat „Gesund durch die Sommerhitze”
  • Flyer „Gesund durch die Sommerhitze”
  • Flyer kompakt „Gesund trinken im Alter”

Auf der Website Kindergesundheit-info:

  • Merkblatt „Sonnenschutz für Kinder“
  • Checkliste „Ohne Wenn und Aber: Sonnenschutz für Kinder“

Ebenfalls auf der Website Klima – Mensch – Gesundheit gibt es Tipps und Materialien für den Hitzeschutz in Kommunen.

Ein im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) entwickeltes Kommunikationskonzept unterstützt bei der Entwicklung und Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen für Risikogruppen. Es wird ergänzt durch Leitfäden für fünf exemplarisch ausgewählte Risikogruppen, wie zum Beispiel ältere Menschen, wohnungslose Menschen oder Personen, die im Freien arbeiten. Checklisten für Einrichtungen und Betriebe sowie für Kommunen und Landkreise helfen bei der Strukturierung.
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Auf dem Infoportal „Gesund & aktiv älter werden“ der Bundeszentrale für Gesundheitsförderung (BZgA) sind Plakate, Falt- und Merkblätter zum Thema Hitze speziell in Zusammenhang mit dem Alter zu finden.
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Die Website „kindergesundheit-info.de“ der Bundeszentrale für Gesundheitsförderung (BZgA) hält ein Plakat mit den wichtigsten Maßnahmen und Hinweisen zum Sonnenschutz für Kinder zum Download bereit.
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Bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) kann eine Erste-Hilfe-Karte zu akuten Hitzeerkrankungen heruntergeladen werden.
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Das Forschungsprojekt „watch“ (water for children in climate change) des Forschungsdepartments Kinderernährung (FKE) am Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum befasst sich damit, wie man Kinder zum Wassertrinken animieren kann. Dazu stehen neben grundlegenden Informationen Materialien für Kitas und Grundschulen zur Verfügung.
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Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) hat einen Ratgeber zu Klimaanpassungen für Kitas, Grundschulen und Eltern herausgegeben, u.a. geht es um das Thema Hitze.
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Auf der Website Schulinitiative „Pausenlos gesund“ der Stiftung Gesundheitswissen wird erklärt, was bei Hitze im Körper passiert, wie dadurch Wohlbefinden und Lernen beeinflusst werden und welche Tipps es für eine gesunde Schulgemeinschaft in Hitzezeiten gibt. Lehrkräfte können das Unterrichtsmaterial „Fit gegen Hitze“ herunterladen und mit ihrer Klasse erarbeiten, wie man sich gegen Hitze schützen und die Schule gemeinsam hitzefest gestalten kann.
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Auf der Website der Deutschen Krebshilfe können Flyer und Checklisten zum Umgang mit Sonne, beispielsweise im Sport oder mit Kindern, bestellt und heruntergeladen werden.
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Der Deutsche Ethikrat hat eine wegweisende Stellungnahme zur Klimaethik veröffentlicht. Angesichts der zunehmenden Dringlichkeit, ein Gerechtigkeitskonzept in Bezug auf den Klimawandel zu entwickeln, zielt die Stellungnahme darauf ab, die Verteilung von Lasten und Pflichten so zu gestalten, dass ein gutes und gesundes Leben möglich ist. Basierend darauf setzt sich der Ethikrat mit der zentralen Frage der Verantwortung auseinander und entwickelt konkrete Empfehlungen. Die Stellungnahme bietet einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion über Klimawandel, Gerechtigkeit und Gesundheit, sowie deren ethische Dimensionen.
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Ein Grundlagendokument der Weltgesundheitsorganisation (WHO) richtet sich an Akteurinnen und Akteure im (öffentlichen) Gesundheitswesen und fächert zielgruppendifferenziert Empfehlungen für verschiedene Handlungsfelder auf.
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Auf der Homepage von KLUG e.V. (Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit) stehen unterschiedliche Informationsmaterialien zum Download zur Verfügung, zum Beispiel Foliensätze für Hitze-Schulungen für Beschäftigte und der Hitze-Flyer „Mit Hitze keine Witze".
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Auf der Homepage des Zentrums für KlimaAnpassung werden Sie zu Beratungsangeboten, Fortbildungen, Vernetzung und Austausch fündig.
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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt in ihrem Leitbegriff „Klimawandel und Gesundheitsförderung“ neben Information über Einflüsse des Klimawandels auf die Gesundheit auch wichtige Ansatzpunkte zur Gesundheitsförderung bei Hitzeereignissen dar.
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Der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit präsentiert hier Beispiele zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit in Zeiten der Klimakrise. Die Steckbriefe „Praxisblick Gesundheit und Klima“ gewähren Einblicke in laufende Projekte, indem sie Informationen zu Zielen, Maßnahmen, Partnerinnen und Partner sowie zu besonderen Merkmalen der Projekte bündeln.
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Weitere Projekte zu diesem Handlungsfeld finden sich in der Praxisdatenbank Gesundheitliche Chancengleichheit.
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