Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Suchtprävention

Legale Drogen

Alkohol – eine brennbare Flüssigkeit

Reiner Alkohol, genauer Äthylalkohol oder Äthanol, ist eine farblose, brennbare Flüssigkeit, die auch als Lösungsmittel in Farbstoffen und Arzneien verwendet wird. Äthylalkohol ist die psychoaktive Substanz in Wein, Bier oder Schnaps, die zum Rausch führt. Alkohol entsteht durch Gärung kohlenhydrathaltiger Naturprodukte wie Traubensaft und Gerste. Alkohol wird vermischt mit anderen Flüssigkeiten in sogenannten alkoholischen Getränken konsumiert. 

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Alkoholsucht

Alkoholabhängigkeit, Alkoholsucht oder Alkoholismus ist die Suchtform, bei der der Mensch nicht mehr in der Lage ist, auf Alkohol zu verzichten – auch wenn er es gerne möchte. „Spiegeltrinker“ brauchen ihre tägliche Menge Alkohol, um sich wohl zu fühlen, „Quartalssäufer“ verzichten zeitweise auf die Droge, stürzen jedoch regelmäßig in einen gefährlichen Vollrausch ab.

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Tabak – und das betäubende Gift Nikotin

Nikotin ist der Hauptwirkstoff der Tabakpflanze. Nikotin ist farblos, wasserlöslich und hat einen betäubenden Geruch. Nikotin kann auch synthetisch hergestellt werden. Sogenanntes Rohnikotin wird als Schädlingsbekämpfungsmittel in Landwirtschaft und Gartenbau eingesetzt. Die Tabakpflanze, in der das Nikotin enthalten ist, gehört zu den Nachtschattengewächsen und wird vorwiegend in subtropischen Gebieten angebaut. Getrocknet und geschnitten wird die Pflanze zu Zigaretten, Zigarren oder Pfeifentabak verarbeitet.  

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Tabaksucht

Tabakabhängigkeit bzw. Rauchen ist die Suchtform, bei der der Mensch nicht mehr in der Lage ist, auf das tägliche Zigaretten-, Zigarren oder Pfeiferauchen zu verzichten – auch wenn er es gerne möchte. Zu Beginn meinen viele Raucher noch, jederzeit mit dem Rauchen aufhören zu können. Doch sie verschieben diese Entscheidung immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt. Wenn sie sich eingestehen, dass sie nicht mehr auf die Zigarette verzichten können, sind sie schon körperlich und seelisch abhängig: körperlich abhängig von der Wirkung des Tabaks und seelisch abhängig von der Möglichkeit, sich in schwierigen Situationen „an der Zigarette festhalten zu können“.

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