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Suchtprävention

„Es tut gut, gehört zu werden“

Ein Ansatz der Frühintervention ist – neben Einzelfallhilfe und familiären Betreuungen – die Installation von Gruppenangeboten für Kinder und Jugendliche. Sie ermöglichen es den jungen Menschen, in einer Gruppe von Gleichaltrigen zu erfahren, dass sie mit ihren häuslichen Problemen nicht isoliert sein müssen. Außerdem bieten der Austausch und die gezielt vorbereiteten Spiel- und Erlebensräume einen Ausgleich zum oftmals belastenden Alltag in der eigenen Familie.

Das Fortbildungs-Programm „Es tut gut, gehört zu werden“ befähigt Kindergruppenleitungen, in ihrer Region Kindergruppenangebote zur Frühintervention zu gestalten.

Inhalte der Schulung

Im Rahmen der Schulung werden im Hinblick auf die Zielgruppe

  • Standards und Ziele der Gruppenarbeit vermittelt,
  • regionale Konzeptentwicklungen unterstützt,
  • Methoden und Medien zur Gestaltung von Gruppenstunden erprobt,
  • Einblicke in die Methode des Kinderpsychodramas ermöglicht,
  • Möglichkeiten der begleitenden Elternarbeit erarbeitet,
  • Praxis-Erfahrungen reflektiert und für den Alltag aufgearbeitet.

Die Rolle der LZG

Kindergruppenangebote funktionieren, wenn sie an die jeweiligen Bedarfe der Region angepasst sind. Das Referat Suchtprävention unterstützt mit diesem Fortbildungsangebot die Vielfalt der regionalen Konzeptentwicklung, um auf die jeweiligen Rahmenbedingungen eingehen zu können – immer jedoch auf einer gemeinsamen fachlichen Basis und gemeinsamen Kriterien.

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