Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.
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Demenz

Archiv „Demenz und Musik“

Wie kaum etwas anderes spricht Musik die Emotionen des Menschen unmittelbar an. Musik kann Erinnerungen hervorrufen und die Stimmung heben. Bei demenzkranken Menschen vermag Musik fast noch mehr: Sie kann einen Zugang zum Menschen finden, wo die Sprache ihn nicht mehr findet. Singen und Musizieren verhelfen dem demenzkranken Menschen zu nonverbalen, ja manchmal sogar zu verbalen Ausdrucksmöglichkeiten. Musik kann einen Dialog aufbauen, wo sonst keiner mehr möglich ist. Musik kann ein Schlüssel sein zu an Demenz erkrankten Menschen.

Aus diesem Grund hat die LZG bereits im Jahr 2006 gemeinsam mit der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz und der Fachhochschule Münster eine Weiterbildungsreihe ins Leben gerufen, die sich dem Thema „Musik und Demenz“ widmet.

Eine berufsbegleitende Fortbildung zur Musikgeragogin/zum Musikgeragogen mit dem Schwerpunkt Demenz

 
Musik kann Menschen verbinden.
Kaum etwas rührt uns Menschen emotional so sehr an wie Musik.
Wo Worte ihren Weg nicht mehr finden, kann Musik ein Schlüssel zur Seele sein.
Musik verbindet Menschen aller Sprachen, aller Kulturen und jeden Alters.
Musik spielt seit Bestehen der Menschheit durch alle Zeiten und Kulturen hindurch eine herausragende Rolle.
Sie begleitet den Menschen von der Geburt bis zu seinem Lebensende und gehört zu den ursprünglichsten zwischenmenschlichen Ausdrucksformen. Oft wird sie daher auch als die Sprache der Seele bezeichnet.

In der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen kann Musik viele unterschiedliche Funktionen haben: Sie kann aktivieren oder beruhigen, Kommunikation ermöglichen,die kulturelle und emotionale Teilhabe am Leben stärkenoder beim Sterben begleiten. Die berufsbegleitendeFortbildung „Musik schafft Beziehung“ stellt diese vielfältigenMöglichkeiten vor. Als theoretischer Hintergrunddient der Ansatz der Musikgeragogik. Dieser möchte Erfahrungsräume inszenieren, die in der musikalischen Biografie der Beteiligten verankert sind. Denn jeder Mensch hat seine eigene, individuelle musikalische Biografie.

Die Fortbildung schließt mit dem Zertifikat „Musikgeragogin/Musikgeragoge“ der Fachhochschule Münster ab und wird von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) in Kooperation mit dem Referat Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster und der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz angeboten. Gefördert wird die Fortbildung durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) im Rahmen der Initiative Menschen pflegen. Die Fortbildung ist ein Angebot des Landes-Netz-Werks Demenz, Ihrer Servicestelle für Demenz in Rheinland-Pfalz.

Ziel
Die in sieben Blöcken aufgeteilte berufsbegleitende Fortbildung hat zum Ziel, ein breites Spektrum unterschiedlicher Zugangswege zu Menschen mit Demenz durch das Medium Musik aufzuzeigen. Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Durchführbarkeit im pflegerischen Alltag.
 
Zielgruppe
Sie richtet sich an Menschen, die in der ambulanten, stationären oder teilstationären Pflege sowie in der Sozialen Arbeit tätig sind. Eine musikalische Vorbildung und einschlägige Berufserfahrungen sollten vorhanden sein.
 
Zertifizierungsbedingungen
Für den Abschluss der Fortbildung mit einem Hochschulzertifikat der Fachhochschule Münster müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Die Teilnehmenden müssen über einen Hochschulabschluss oder eine abgeschlossene Pflegeausbildung mit praktischer Berufserfahrung verfügen, während der Fortbildung ein Musikprojekt in der Praxis durchführen sowie am Ende der Fortbildung eine Prüfung ablegen und eine Abschlussarbeit anfertigen.

Präsenzkräften nach SGB VI § 87b ohne Hochschulabschluss und Pflegeausbildung ist eine Teilnahme ohne Abschlussarbeit und Prüfung möglich, sie erhalten eine Teilnahmebestätigung. Zur Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen bitten wir um eine Kurzbewerbung mit musikalischem und beruflichem Lebenslauf. 

Arbeitsschwerpunkte
Alle Fortbildungsinhalte berücksichtigen das Schwerpunktthema Demenz.
 
Grundlagen der Musikgeragogik:
  • Demographische Entwicklung und Alterstheorien
  • Institutionen musikgeragogischer Bildung
  • Musiklernen im Alter (Theorien der Musikgeragogik)
  • Praxisprojekte
  • Altersbedingte Beeinträchtigungen und Musizieren
  • Musikgeragogische Orientierungen und Haltungen
Exemplarische Musikpraxis:
  • Singen, Liedbegleitung
  • Intergeneratives Arbeiten
  • Ensemblespiel
  • Instrumentalspiel (Veeh-Harfe, Gitarre, Ukulele)
  • Musik und Bewegung (Sitztänze)
  • Improvisation/Ensemble
  • Verklanglichung
  • Einfaches Selbstbauen von Instrumenten
  • Musikhören
  • Sterbebegleitung
  • Malen und Musik
Vernetzung und positive Selbstpräsentation
Bewerbung des eigenen musikgeragogischen Angebotes
 
Fachliche Leitung
Prof. Dr. phil. H. H. Wickel, Fachhochschule Münster
Prof. Dr. phil. habil. T. Hartogh, Universität Vechta
Monika Bittmann, LZG, Gerontopsychiatrische Fachkraft, Schwerpunkt Demenz

Eine berufsbegleitende Fortbildung zur Musikgeragogin/zum Musikgeragogen mit dem Schwerpunkt Demenz

 
Kaum etwas rührt Menschen emotional so sehr an wie Musik. Wo Worte ihren Weg nicht mehr finden, kann Musik ein Schlüssel zur Seele sein. Musik verbindet Menschen aller Sprachen, aller Kulturen und jeden Alters.

Musik spielt seit Bestehen der Menschheit, durch alle Zeiten und Kulturen hindurch eine herausragende Rolle. Sie begleitet den Menschen von der Geburt bis zu seinem Lebensende und gehört zu den ursprünglichsten zwischenmenschlichen Ausdrucksformen. Oft wird sie daher auch als die Sprache der Seele bezeichnet.

In der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen kann Musik viele unterschiedliche Funktionen haben: Sie kann aktivieren oder beruhigen, Kommunikation ermöglichen, die kulturelle und emotionale Teilhabe am Leben stärken oder beim Sterben begleiten. Die berufsbegleitende Fortbildung „Musik schafft Beziehung“ stellt diese Funktionen vor. Als theoretischer Hintergrund dient der Ansatz der Musikgeragogik, in dem es in erster Linie darum geht, Erfahrungsräume zu inszenieren, die in der musikalischen Biografie der Beteiligten verankert sind.
Denn jeder Mensch hat seine eigene, individuelle musikalische Biografie.

Die Fortbildung schließt mit dem Zertifikat „Musikgeragogin/Musikgeragoge“ der Fachhochschule Münster ab und wird von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) in Kooperation mit dem Referat Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster und der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz angeboten.

Gefördert wird die Fortbildung durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) im Rahmen der Initiative Menschen pflegen. Sie ist ein Angebot des Landes-Netz-Werks Demenz, Ihrer Servicestelle für Demenz in Rheinland-Pfalz.
 
Ziele
Die in sieben Blöcken aufgeteilte berufsbegleitende Fortbildung hat zum Ziel, ein breites Spektrum unterschiedlicher Zugangswege zu Menschen mit Demenz durch das Medium Musik aufzuzeigen. Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Durchführbarkeit im pflegerischen Alltag.
 
Zielgruppe
Sie richtet sich an  Menschen, die in der ambulanten, stationären oder  teilstationären Pflege sowie in der sozialen Arbeit tätig sind. Eine musikalische Vorbildung und einschlägige Berufserfahrungen sollten vorhanden sein.
 
Zertifizierungsbedingungen
Für den Abschluss der Fortbildung mit einem Hochschulzertifikat der Fachhochschule Münster müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Die Teilnehmenden müssen über einen Hochschulabschluss oder eine abgeschlossene Pflegeausbildung mit praktischer Berufserfahrung verfügen sowie am Ende der Fortbildung eine Prüfung ablegen und eine Abschlussarbeit anfertigen. Zur Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen bitten wir um eine Kurzbewerbung mit musikalischem und beruflichem Lebenslauf.
 
Arbeitsschwerpunkte
Die inhaltlichen Themen berücksichtigen immer den Schwerpunkt Demenz dieser Fortbildung.
 
Grundlagen der Musikgeragogik:
  • Demographische Entwicklung und Alterstheorien
  • Institutionen musikgeragogischer Bildung
  • Musiklernen im Alter (Theorien der Musikgeragogik)
  • Praxisprojekte
  • Altersbedingte Beeinträchtigungen und Musizieren
  • Musikgeragogische Orientierungen und Haltungen
Exemplarische Musikpraxis:
  • Singen, Liedbegleitung
  • Intergeneratives Arbeiten
  • Ensemblespiel
  • Instrumentalspiel (Veeh-Harfe)
  • Musik und Bewegung (Sitztänze)
  • Improvisation/Ensemble
  • Verklanglichung
  • Einfaches Selbstbauen von Instrumenten
  • Musikhören
  • Sterbebegleitung
  • Malen und Musik
Fachliche Leitung
Prof. Dr. H. H. Wickel, Fachhochschule Münster
Prof. Dr. T. Hartogh, Universität Vechta
Monika Bittmann, Gerontopsychiatrische Fachkraft, Schwerpunkt Demenz
 

9. September 2015: Vertiefungstag zur Weiterbildung „Musik schafft Beziehung“

Der Vertiefungstag zur berufsbegleitenden Fortbildung „Musik schafft Beziehung“ dient als Plattform für den kollegialen Austausch über aktuelle Aspekte und stellt neue Entwicklungen des Berufsfeldes vor. Er gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit eigene Projekte oder Hausarbeiten vorzustellen, Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag auszutauschen und über Umsetzungsmöglichkeiten zu diskutieren. Ergänzt wird der Vertiefungstag mit neuen Musikbeispielen aus der Praxis sowie Informationen und Neuerungen aus dem Pflegebereich und aus dem Landesnetzwerk Demenz der LZG. Zusätzlich geht es um Möglichkeiten, das eigene musikgeragogische Angebot zu bewerben.