Affenpocken Wissensstand: Vorbeugen – Erkennen – Behandeln
Termin: 26. Juli 2022, 19:00 bis 20:30 Uhr
In verschiedenen europäischen Ländern ist in den letzten Monaten eine ungewöhnliche Häufung von Affenpocken-Infektionen aufgefallen. Auch in Deutschland werden immer mehr bestätigte Fälle gemeldet. Das klinische Bild ähnelt dem von klassischen Pocken, Windpocken oder Syphilis.
Die LZG griff das Thema in ihrem Online-Format LZgoesWeb auf. Dr. med. Ansgar Rieke, Leiter der Immunologischen Ambulanz im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Kemperhof Koblenz und internistischer Chefarzt dort, führte mit aktuellen Fachinformationen und Bildern aus dem infektiologischen Praxisalltag in die Besonderheiten und Dynamik der Infektion ein. Fragen zu Verlauf, Schutzmaßnahmen und Impfung gegen Affenpocken wurden behandelt. Durch breite und verständliche Aufklärung könnten Neuinfektionen und die Diskriminierung Betroffener verhindert werden, wusste er außerdem zu beruhigen.
Im Anschluss an den Vortrag entstand ein reger Austausch unter den Teilnehmenden. Die Veranstaltung richtete sich u.a. an ärztliche Fachkreise, den Öffentlichen Gesundheitsdienst, AIDS-Fachkräfte, Pflegekräfte und andere im Gesundheits- und Sozialwesen Beschäftigte.
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Fragen zum Thema Affenpocken – BZgA (jetzt: BIÖG) informiert
Pressemitteilung vom 21. Juli 2022
Aktuell erreichen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA; jetzt Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit BIÖG) Anfragen aus der Bevölkerung zum sogenannten Affenpockenvirus oder Monkeypox Virus (MPXV). Das Virus tritt seit Mai 2022 in Europa und auch in Deutschland auf. Auf den Webseiten www.infektionsschutz.de und www.liebesleben.de informiert die BZgA (jetzt: BIÖG) zu Affenpocken, darüber, wie sich infizierte Personen verhalten sollten und wie man sich am besten schützen kann.
In der Pressemitteilung fasst die BZgA (jetzt: BIÖG) die aktuell wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Affenpocken zusammen. Sie können sie hier nachlesen.