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Kinder und Medikamente

Mainz, den 28. Januar 2010

Neue Informationsbroschüre der LZG für Eltern

Medikamente sind bei der Bewältigung von Krankheiten sinnvolle Helfer: Sie lindern Symptome, unterstützen und beschleunigen den Heilungsprozess. Jedoch gibt es bei der Einnahme auch Risiken wie unerwünschte Nebenwirkungen, Überdosierung oder die Entstehung von Abhängigkeit. Bereits Kinder und Jugendliche nehmen in Deutschland häufig Medikamente. Eltern sollten sich daher bewusst machen, wie sie selbst mit Medikamenten umgehen und wie sie ihren Kindern den Umgang mit Medikamenten vermitteln.

Informationen dazu bietet  die neu erschienene Ausgabe „Medikamente“ aus der Reihe „Elterninfo“ der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG) HeillHH. Die Informationsbroschüre beschreibt, wie man Medikamente umsichtig nutzt und Suchtgefahren vorbeugen kann. Zudem gibt es praktische Tipps zu alternativen Behandlungsmethoden bei häufig auftretenden Krankheiten wie Erkältungen und Magen-Darm-Infektionen.

Denn oft verabreichen Eltern ihrem Kind Mittel, ohne sich zu informieren, dosieren „nach Gefühl“ und nutzen Mittel, die für Erwachsene vorgesehen sind. Die Dosierung von Erwachsenen-Präparaten ist jedoch schwierig für einen Laien und oft kritisch für das Kind. Auch nicht-verschreibungspflichtige Medikamente können abhängig machen. Außerdem lernen Kinder und Jugendliche schon früh das Verhaltensmuster „Ich nehme eine Pille, und dann geht’s mir besser“.

Die Elterninfo Nummer 13 „Medikamente“ kann bei der LZG kostenlos (gegen Rückporto) bestellt werden unter Telefon 06131 / 20 69 12 oder E-Mail rkrzistek(at)lzg-rlp.de. Weitere Informationen zur Bestellung sowie alle weiteren bisher erschienenen Elterninfos gibt es unter www.lzg-rlp.de unter „Service“ im LZG-Shop.

V.i.S.d.P.: Jupp Arldt, Geschäftsführer LZG