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Inhalt

Workshop "Empowerment und Resilienzförderung bei arbeitslosen Jugendlichen II"

Das Netzwerk Regionaler Knoten Rheinland-Pfalz: „Kinder- und Jugendgesundheit in sozial benachteiligten Lebenslagen“ veranstaltete am 22. Juni 2011 in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) einen vertiefenden Workshop zum Thema: „Empowerment und Resilienzförderung bei arbeitslosen Jugendlichen“. Entstanden war der Workshop auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des gleichnamigen Fachforums am 26. Januar 2011. Der Workshop sollte dazu dienen, die praktische Anwendung der gewonnenen theoretischen Erkenntnisse über das Fachforum hinaus zu trainieren.

Diplom-Psychologe Markus Schmitt und seine Kollegin Psychotherapeutin Erika Sander vom Institut für Resilienz und Recovery Koblenz (IRR) betrachteten gemeinsam mit den Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmern Praxisfälle unter dem Aspekt der Resilienzförderung. Resilienzförderung heißt hier, die psychische Widerstandsfähigkeit der Jugendlichen insbesondere in der Krise, die die Arbeitslosigkeit mit sich bringt, zu stärken und sie in ihrer Selbstwirksamkeitserfahrung zu unterstützen. „Resilient zu sein bedeutet, sich auch in einer Welt von Schwierigkeiten und Widerständen erfolgreich zurechtzufinden, trotz Rückschlägen nicht aufzugeben und Lebenskrisen ohne Selbstwertverlust zu bewältigen“, erläutert LZG-Geschäftsführer Jupp Arldt.

Die Referenten des Workshops machten deutlich, dass Fachkräfte, die im Kontakt mit arbeitslosen Jugendlichen stehen und diese fördern wollen, zuerst den Beziehungsaufbau untereinander beachten und die Biographie des Jugendlichen würdigen müssen. Dessen Verhaltensweisen, die aus eigener Sicht eventuell falsch erscheinen, sollten als Bewältigungsversuch des bisher Erlebten verstanden und anerkannt werden.

Da sich Resilienz aus der Eigendynamik einer Person heraus entwickelt, ist es ratsam, nicht zu früh mit Interventionsratschlägen zu beginnen. Resilienzförderung ist daher insbesondere in der Arbeit mit arbeitslosen Jugendlichen eine Herausforderung, da gerade auf diesem Gebiet oftmals schnelle Ergebnisse gefordert werden. „Erfolg“ sollte hier aber viel mehr anhand der individuellen Situation definiert werden. Anliegen des IRR ist es, Fachkräfte immer wieder an diese Voraussetzungen für Resilienzförderung zu erinnern.

Der Veranstalter des Workshops, der in der LZG ansässige Regionale Knoten Rheinland-Pfalz, ist ein Netzwerk verschiedener Partnerinnen und Partner aus dem Sozial- und Gesundheitswesen und legt sein Hauptaugenmerk auf die Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen in sozial benachteiligten Lebenslagen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ansprechpartnerin in der LZG:

Annika Welz
Telefon 06131 2069-16

  


   

Empowerment und Resilienzförderung bei arbeitslosen Jugendlichen

Das Netzwerk Regionaler Knoten Rheinland-Pfalz: „Kinder- und Jugendgesundheit in sozial benachteiligten Lebenslagen“ widmete sich auf einem Fachforum am 26. Januar 2011  dem Thema „Empowerment und Resilienzförderung bei arbeitslosen Jugendlichen“.

Diplom-Psychologe Markus Schmitt vom Institut für Resilienz und Recovery Koblenz (IRR) berichtete über Möglichkeiten, arbeitslose  Jugendliche in ihrer psychischen Stabilität und Lebensbewältigung zu stärken und ihre Motivation zur beruflichen Wiedereingliederung zu unterstützen. Das Motto seines Vortrags „Niemals aufgeben“ machte Mut, auch bei Jugendlichen mit schwierigen Biographien die Hoffnung nicht zu verlieren. Rund 50 Interessierte aus Arbeitsvermittlung, Beratungsstellen, Jugendstrafvollzug, Schulen und anderen Bereichen waren der Einladung in die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) gefolgt.

Resilienzförderung heißt, die psychische Widerstandsfähigkeit der Jugendlichen gegenüber der Lebenskrise „Arbeitslosigkeit“ zu stärken und sie in ihrer Selbstwirksamkeitserfahrung zu unterstützen. „Resilient zu sein bedeutet, sich auch in einer Welt von Schwierigkeiten und Widerständen erfolgreich zurechtzufinden, trotz Rückschlägen nicht aufzugeben und Lebenskrisen ohne Selbstwertverlust zu bewältigen“, erläutert Diplom-Psychologe Markus Schmitt. Er machte in seinem Vortrag deutlich, dass Resilienzförderung auf einem salutogenetischen Gesundheitsverständnis basiert. Gefragt wird hier, was Menschen gesund erhält und nicht, was sie krank macht.

Der vom Institut für Resilienz und Recovery Koblenz entwickelte Ansatz zur Resilienzförderung bei arbeitslosen Jugendlichen wurde anhand eines Projektes dargestellt, das gemeinsam mit dem Jobcenter Andernach durchgeführt wurde. Es verband arbeitsintegrative mit gesundheitsfördernden Aspekten. Basis waren individuelle Gespräche und Interventionsplanungen zusammen mit dem Jugendlichen, einer Fachkraft des Jobcenters und einem Psychologen. Einzel- oder Gruppen-Coaching und Training von individuellen Fähigkeiten ergänzten die Maßnahme. Durch gemeinschaftliche Projekte und gegenseitige Unterstützung entstand zwischen den teilnehmenden Jugendlichen ein Netzwerk, das jeden einzelnen stützte und in seinem Selbstwertgefühl stärkte. Gemeinsam erfolgreich bewältigte Anforderungen (zum Beispiel ein Interview mit einem Journalisten) führten dazu, dass die Jugendlichen ihr Selbstbild verbesserten und dieses auch nach außen vertraten. Die Maßnahme hatte nicht nur Auswirkungen auf die körperliche und psychische Befindlichkeit der Jugendlichen, sondern auch auf ihre Vermittelbarkeit: 17 Prozent der Beteiligten konnten in Beschäftigungsverhältnisse integriert werden.


Für Interessierte steht der Vortrag von Dipl. Psych. Markus Schmitt hier zum Download bereit:


Fachtag „Gesundes Essen für alle?! – Gesunde Ernährung für Kinder und Jugendliche in sozial benachteiligten Lebenslagen“

Donnerstag, 04. November 2010, Bürgerhaus Mainz-Lerchenberg

Am 04. November 2010 veranstaltete das Netzwerk Regionaler Knoten RLP „Kindergesundheit in sozial benachteiligten Lebenslagen“, das bei der LZG angesiedelt ist, o. g. Fachtag im Bürgerhaus Mainz-Lerchenberg. Die Veranstaltung bot interessierten Einrichtungen, Fachkräften und Akteuren aus der Gesundheitsförderung und dem Sozialwesen neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Ess- und Einkaufsverhalten von Kindern, Jugendlichen und Familien in sozial benachteiligten Lebenslagen. Gleichzeitig zeigte die Fachtagung Wege auf, wie gesunde Ernährung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Praxis ermöglicht werden kann.

„Unser Aussagepunkt liegt in den Lebenswelten der jungen Menschen. Wir wollen möglichst früh ansetzen, um die Ernährungssituation in sozial benachteiligten Familien zu verbessern“, so Christine Morgenstern von Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (MASGFF) bei der Begrüßung.

Sissi Westrich vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur (MBWJK) betonte in ihrem Grußwort die wichtige Rolle,  die Kindertagesstätten und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Schulen für die Entwicklung gesunder Ernährungsweisen und den Erwerb von Ernährungswissen spielten.

In ihrem Vortrag zum Ess- und Einkaufsverhalten von Familien in sozial benachteiligter Lebenslage ging Frau Prof. Dr. Ingrid-Ute Leonhäuser vom Institut für Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Giessen darauf ein, dass Ernährungsverhalten oft geprägt ist durch unzureichende finanzielle Ressourcen und fehlende Ernährungskompetenzen. Sie betonte, dass es unbedingt notwendig sei, Gesundheitsförderung an die soziale Lebenslage der Zielgruppe anzupassen und die Menschen insbesondere bei der Entwicklung von Angeboten mit einzubeziehen. Gesundheitsförderung und Ernährungsbildung seien sowohl in der Familie als auch in Kindergarten, Schule und Betrieb unverzichtbar.

Alexandra von Garmissen von der Leibniz Universität Hannover berichtete über ein Forschungsprojekt zur Verbesserung der Wirksamkeit der Adipositasprävention für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Unter der Überschrift „Dicke Freunde?!“ trafen sich im Rahmen dieser Studie Betroffene zu Gruppendiskussionen, in denen ihre eigene Sichtweise in den Vordergrund gestellt wurde. Der Vortrag machte deutlich, dass zur Adipositasprävention oder -minderung immer die gesamte Familie einzubeziehen ist, da Kinder und Jugendliche sich sonst alleine gelassen fühlen und gegenüber Gewohnheiten im Elternhaus machtlos sind.

Dass Grund- und Förderschüler mehr Obst und Gemüse essen, dafür will das kürzlich gestartete  landesweite Schulobstprogramm in Rheinland-Pfalz  sorgen. Hierzu sprach Ute Schmazinski-Damp vom MBWJK.

Während der Mittagspause konnten alle Besucherinnen und Besucher an einem angeleiteten Rundgang durch die Poster Session: „Gesunde Ernährung bei sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen“ teilnehmen. Sechs Projekte bzw. Initiativen aus der Region visualisierten auf einem mit dem Regionalen Knoten RLP erstellten Plakat ihre Inhalte, Kooperationspartner und Finanzierungsgrundlagen.

Die Workshops am Nachmittag befassten sich mit praktischen Themen, wie etwa der Finanzierung von Projekten gesunder Ernährung (Stichwort: Fundraising) oder der Frage, wie man „Haushalt lehren“ und betroffenen Familien vermitteln kann, dass gutes Essen auch mit geringem Budget möglich ist. In weiteren Workshops wurde diskutiert, wie man Eltern als Partner für gute Ernährung gewinnt und welche Zugänge im Quartier zu Kindern mit Migrationshintergrund geschaffen werden können. Den Abschluss bildete die Vorstellung  des Projekts „Gesundes Netzwerk Spiel- und Lernstube“.

Der Fachtag erreichte ca. 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens.


Migrationshintergrund:
Ein Faktor für die Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche in sozial benachteiligten Lebenslagen

Fachtagung des Regionalen Knotens Rheinland-Pfalz am 14. Januar 2010

Der Fachtag wurde mit über 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Rathaus in Mainz durchgeführt.

Den Vormittag gestalteten informative Vorträge von Vertretern aus Wissenschaft und Praxis. Frau Dr. Liane Schenk vom Institut für Medizinische Soziologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin stellte die aktuellen Ergebnisse der KIGGS Studie des Robert Koch Institut mit speziellem Fokus auf Kinder mit Migrationshintergrund vor. PD. Dr. Haci-Halil Uslucan, Experte der Deutschen Islamkonferenz und Hochschullehrer an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, beleuchtete Erziehungs- und Bildungskontexte von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Den Nachmittag gestalteten 4 Workshops zu den Themen: „Bewegungsförderung und Sport – Wie Angebote richtig gestalten?“, „Psychische und psychosomatische Störungen bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“, „Frühe Hilfen nach der Geburt für Migranten-Eltern“ und „Hilfe zur Selbsthilfe, ein Konzept für Eltern mit Migrationshintergrund“. Eingeleitet wurden die Workshops mit Impulsreferaten der Referenten, welche als Grundlage für weitere Diskussion und Austausch dienten. Die Workshops wurden in der Auswertung von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen als praxisnah und abwechslungsreich bewertet.

Abgerundet wurde das Nachmittagsprogramm durch eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Zugänge zu Menschen mit Migrationshintergrund“. Hieran beteiligt waren Mitglieder aus der Steuerungsgruppe des Regionalen Knotens Rheinland Pfalz.

Einladungs- und Anmeldeflyer vom 14. Januar 2010 (PDF, 600 KB)

Dokumentation des Fachtages des Regionalen Knotens Rheinland-Pfalz vom 14. Januar 2010

 

Ansprechpartnerin:
Annika Welz, Telefon 06131 / 20 69 16


Gesundheitsministerin Malu Dreyer eröffnete Fachtag zur Kindergesundheit in der Sozialen Stadt

Mit dem Ziel der Verbesserung der Gesundheitsvorsorge für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Lebenslagen trafen sich über 100 Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen, der Sozial- und Gemeinwesenarbeit sowie der Stadtentwicklung in Trier. Unter dem Motto „Aufsuchen und Netzwerke bilden“ luden das Netzwerk Regionaler Knoten Rheinland-Pfalz mit Sitz in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) zum Fachtag „Kindergesundheit in der Sozialen Stadt“ ein.

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Ansprechpartnerin: 
Annika Welz, 06131 / 20 69 16


Fachforum Gesundheitsförderung in Spiel und Lernstuben

Gut angenommen wurde am 27. Mai 2008 ein Forum für Fachkräfte unter dem Titel „Gesundheitsförderung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen aber wie? Praxis und Ansatzpunkte in Spiel- und Lernstuben“ im Bürgerhaus Mainz-Hechtsheim.
Dr. Antje Richter von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (LVG) referierte über Gesundheitsförderung im Setting, bezogen auf die Möglichkeiten für Spiel- und Lernstuben. Über Fördermöglichkeiten für Spiel- und Lernstuben informierte Sissi Westrich, Referentin für Kinderpolitik im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz.

„Gelungene Praxis“ aus Rheinland-Pfalz  wurde unter dem Motto „Aus Erfahrung lernen“ in zwei Workshops vorgestellt.
Marlies Apel berichtete über Projekte in der Spiel- und Lernstube Koblenz-Asterstein im Hinblick auf niedrigschwellige Gesundheitsförderung im Setting.
Um die Schwerpunkte Vernetzung und Partizipation ging es im Workshop zu dem VIVA FAMILIA Projekt „Gesundheitsteams vor Ort“ aus Trier-Nord, das von Maria Ohlig vorgestellt wurde.

Vortrag Dr. Antje Richter (PDF 4.5 MB)

Zur Dokumentation

Ansprechpartnerin:
Annika Welz, Telefon 06131 / 20 69 16


Weitere Vernetzung im Bereich Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche

Die Koordinatorin des Projekts Regionaler Knoten zur Förderung von Kindergesundheit in sozial benachteiligten Lebenslagen in Rheinland-Pfalz war zu Gast bei der landesweiten Fachtagung "Armut und ihre Auswirkungen auf Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf in Rheinland-Pfalz" am 13. November 2007 im Erbacher Hof in Mainz.
Im Forum "Gesundheitliche Situation in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf" konnte sie die Arbeit und Zielsetzung des Regionalen Knotens zur Förderung von Kindergesundheit in sozial benachteiligten Lebenslagen vorstellen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums kamen überwiegend aus dem Bereich der Gemeinwesenarbeit, insbesondere aus Spiel- und Lernstuben. Frau Dr. Schumann, Abteilung Gesundheit im MASGFF und Mitglied der Steuerungsgruppe Regionaler Knoten, verdeutlichte in ihrem einführenden Referat den Zusammenhang zwischen Armut und gesundheitlicher Benachteiligung. Als Beispiel für die präventive Arbeit wurde das Projekt "Stelz-Art" aus dem Bereich der Gesundheitsteams vor Ort in Trier vorgestellt. Es zeigt sehr anschaulich, wie es möglich ist, die Bewegung und Kreativität von Kindern zu fördern. Dadurch können die Kinder zugleich in ihrem Selbstvertrauen wachsen.
Im Forum wurden über die Informationen und das Praxisbeispiel hinaus wichtige Voraussetzungen und Handlungsansätze herausgearbeitet, um Gesundheitsförderung bei Menschen in sozial benachteiligten Lebenssituationen nicht nur punktuell zu ermöglichen, sondern diese dauerhaft im Alltag der Betroffenen zu verankern.
Ein Beispiel dafür ist:
Bestehende Strukturen müssen noch besser genutzt werden, um neue Ideen zu verwirklichen. Dazu ist es wichtig, Kooperationspartnerinnen und -partner zu gewinnen, die neue Impulse und Möglichkeiten mitbringen und dazu bereit sind, diese in die bestehenden Strukturen einfließen zu lassen. Über die bestehenden Strukturen können die Betroffenen in vertrauten Bezügen mit zusätzlichen Entwicklungsanreizen gezielt erreicht werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, innovative Ansätze dauerhaft und nachhaltig zu verankern.
Das Ziel der nachhaltigen Verhaltensänderung bei den Kindern kann zudem nur erreicht werden, wenn es gelingt, die Eltern und das Lebensumfeld der Kinder mit einzubeziehen.
Angesichts der knappen finanziellen Ressourcen ist es wichtig, unnötige Konkurrenzen und Doppelstrukturen zu vermeiden. Die Programme und Einrichtungen der sozialen Stadt und der Gemeinwesenarbeit bieten dazu gute Ansätze.
Im Plenum mit den ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Fachtages wurde festgehalten, dass die Gesundheitsförderung in der Stadtteilarbeit eine Querschnittsaufgabe ist. Diese Auffassung entspricht dem Anliegen des Regionalen Knotens. Die Fachtagung bot gute Anknüpfungspunkte, die Arbeit weiter auszubauen.

Ansprechpartnerin:
Annika Welz, Telefon 06131 / 20 69 16


Regionales Fachforum zur Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Kinder und Familien stellte „Gute-Praxis-Beispiele“ vor

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) veranstaltete als Koordinierungsstelle des „Regionalen Knoten Rheinland-Pfalz“ das erste regionale Fachforum am 5. Oktober 2007 in Worms, mit dem Schwerpunktthema:. „Gute Praxis im Stadtteil weiterentwickeln - Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Kinder und Familien, aber wie?“

Mit Bezug zu den bundesweiten Kriterien für „Good Practice“ der Gesundheitsförderung stellten sich die ersten beiden Projekte in Rheinland-Pfalz zur Diskussion, die einen „Good Practice Prozess“ durchlaufen.
Nach der Vorstellung der Kriterien durch Dr. Frank Lehmann von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), wurden in den Workshops konkrete Übertragungsansätze diskutiert und die Weiterentwicklung von bestehenden Angeboten thematisiert.

In einem Workshop zum Schwerpunkt „Niederschwelligkeit und Setting–Ansatz“ stand Nicole Scholz von „SIGNAL – Stadtteilinitiative Gesundheit im Nordend“, Caritasverband Worms e.V., zum Gespräch bereit.
Das Thema „Empowerment und Partizipation“ diskutierte Gisela Bill von „Gesundheit jetzt – in sozialen Brennpunkten“, Verein Armut und Gesundheit in Deutschland, Mainz im zweiten Workshop.

Die Veranstaltung richtete sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Gesundheits-, Familien- und Sozialarbeit sowie an Vertreterinnen und Vertreter unterstützender Träger und Organisationen.

Eine Dokumentation des ersten Fachforums kann hier heruntergeladen werden.

Ansprechpartner:
Annika Welz, Telefon 06131 / 20 69 16


Ministerin Ahnen eröffnete ersten Knoten-Fachtag im März 2007

Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in sozial benachteiligten Lebenslagen zu fördern, ist das Ziel des neu gegründeten rheinland-pfälzischen Netzwerks „Regionaler Knoten Rheinland-Pfalz“. Auf einem ersten Fachtag am 9. März in Mainz stellte der Kooperationsverbund, in dem sich das Gesundheitsministerium und das Jugendministerium, die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz  (LZG), gesetzliche Krankenkassen und die Unfallkasse, die Liga der Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege, Vertreter der Wissenschaft, der Verein Armut und Gesundheit in Deutschland sowie kommunale Spitzenverbände zusammengefunden haben,  als Kernstück der Kooperation die gemeinsame Arbeit im Schnittfeld Kindergesundheit und Armut vor.

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Eine Dokumentation des ersten Fachtages kann hier heruntergeladen oder bestellt werden

Ansprechpartnerin:
Annika Welz, Telefon 06131 / 20 69 16