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Hinweise



Inhalt

AIDS/STD-Prävention - Aktionen


13. Koblenzer AIDS-Hepatitis-Forum

Zum dreizehnten Mal lädt der Arbeitskreis AIDS Nord am 26. September 2009 von 9:00 bis 15:00 Uhr alle Interessierten ein, sich über aktuelle Themen rund um HIV, Aids und Hepatitis zu informieren. Veranstaltungsort ist das Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen, Klinikum Kemperhof in Koblenz (Personalwohnheim). 

Das Motto des diesjährigen deutschsprachigen Aids-Kongresses „Prepare for the long run“ ist auch für das Aids-Hepatitis-Forum von großer Bedeutung. Es bedarf nicht nur weltweit und in Europa, sondern auch in den Regionen von Rheinland-Pfalz eines langen Atems und zeitgemäßer Konzepte bei der Prävention und Behandlung von HIV/AIDS und anderer sexuell übertragbarer Krankheiten sowie einer breiten Akzeptanz von betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen.

Programm des AIDS-Hepatitis-Forums (pdf)

Ansprechpartnerin in der LZG:
Monika Kislik, Telefon 06131 / 20 69 22  


Informationen und Links

11. Trierer AIDS-Tag, 16. Mai 2009 im Gesundheitsamt Trier

  • 08:45 Uhr, Eröffnung und Begrüßung, Helmut Reis, Kreisbeigeordneter Trier-Saarburg
  • 09:00 Uhr, Neue Präventionsideen, neue Tests, Dr. med. B. Detering-Hübner, Trier
  • 10:00 Uhr, Gelegenheit zum Besuch der Industriestände
  • 10:30 Uhr, Aktueller Stand der HIV-Therapie Dr. med. A. Rieke, Koblenz
  • 11:30 Uhr, Singen ist gesund! Berthold Hirschfeld, Gesang und Georg Weege, Klavier
  • 12:00 Uhr, Resistenztestung in der Zukunft - Aktuelles aus Kaiserslautern, Dr. med. B. Thiele, Kaiserslautern

Referentinnen und Referenten:

  • Dr. med. Barbara Detering-Hübner, AIDS-Beratung Gesundheitsamt, Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Paulinstraße 60, 54292 Trier
  • Dr. med. Ansgar Rieke, Immunologische Ambulanz, Kemperhof Koblenz, Koblenzer Straße 115-155, 56073 Koblenz
  • Dr. med. Bernhard Thiele, Institut für Immunologie und Genetik, Helmut-Hartert-Straße 1, 67655 Kaiserslautern

Bei einem großen Teil der HIV-Infizierten in Deutschland ist die HIV-Infektion nicht bekannt. Im ersten Vortrag stellte sich die Frage, wie mit neuen Präventionsideen und Tests die Menschen erreicht werden können, damit sie in den Genuss der immer weiter verbesserten Therapiemöglichkeiten kommen (2. Vortrag). Mit der "Resistenztestung in der Zukunft" (3. Vortrag) wird eine "maßgeschneiderte" Therapie möglich sein.

Eingeladen waren Betroffene, Angehörige medizinischer Berufe, so wie alle am Thema Interessierten.

Kontakt:
Dr. med. Barbara Detering-Hübner
AIDS-Beratung Gesundheitsamt
Kreisverwaltung Trier-Saarburg
Paulinstraße 60, 54292 Trier
Tel.: 0651 / 71 55 67, Fax: 0651 / 71 55 10

Veranstalter:
Regionaler AIDS-Beirat Trier in Zusammenarbeit dem Qualitätszirkel "Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter"

Ansprechpartnerin in der LZG:
Monika Kislik, Telefon 06131 / 20 69 22

Präventionswoche zum Thema HIV/AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten 2008

Das Thema AIDS- und STD-Prävention gehört auch in die Schule, um möglichst viele Jugendliche zu erreichen. Ausgehend von der hohen Resonanz und breiten Wirkung der ersten Präventionswoche zum Thema AIDS/STD im vergangen Jahr wird auch in 2008 wieder zum gleichen Zeitpunkt eine Aktionswoche an und mit Schulen stattfinden. Vorrangig sollen die Schulen berücksichtigt werden, die in 2007 nicht mehr zum Zuge kommen konnten. Zudem sollen vor allem die Regionen in den Blick genommen werden, die 2007 nicht erreicht werden konnten.
Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG), das Gesundheitsministerium, die AIDS-Hilfe Rheinland-Pfalz und die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz initiieren landesweite Aktionen zur AIDS/STD-Prävention an weiterführenden Schulen in einer Präventionswoche vom 22.-26. September 2008. Bei den Veranstaltungen vor Ort kooperieren die AIDS-Beratungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie die regionalen AIDS-Hilfen in Rheinland-Pfalz. Sie führen in Stadt- und Landkreisen in dieser Woche Aktionen durch und geben Informationen zum Thema HIV/AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten.
Einer Studie der BZgA zufolge müssen gerade Jugendliche umfassend und nachhaltig aufgeklärt werden, denn trotz eines hohen Basiswissens gibt es zu HIV/AIDS und STD große Lücken. Hier setzt die landesweite Präventionswoche in Schulen mit dem Ziel an, Jugendliche und junge Erwachsene besser über Infektionsrisiken aufzuklären und nachhaltig zu einem verantwortungsvollen Verhalten zu animieren.
Zukunftsorientierte AIDS- und STD-Prävention braucht die Zusammenarbeit verschiedener Institutionen, um die Eigenverantwortung des Einzelnen zu stärken sowie den Schutz und die Solidarität mit Betroffenen zu ermöglichen. Gemeinsam können wirksame Präventionsansätze für junge Menschen umgesetzt werden. Die Aktionswoche bietet zudem die Möglichkeit, den Schülerinnen und Schülern die Angebote der AIDS-Beratungsstellen der Gesundheitsämter und der AIDS-Hilfen in den einzelnen Regionen bekannt zu machen.

Zum vollständigen Programm der Schulpräventionswoche 2008 (pdf, 30 kB)

Neben den in der Liste aufgeführten unterstützten Projekten gibt es außerdem weitere Veranstaltungen z.B. der AIDS-Hilfen in der Präventionswoche. Die Gesundheitsämter und AIDS-Hilfen bieten auch über die AIDS-/STD-Präventionswoche hinaus Angebote in und für Schulen in Rheinland-Pfalz an. In der Schulpräventionswoche beginnen zum Teil Veranstaltungsangebote, die auch ähnlich bis zum Welt-AIDS-Tag stattfinden.
Bitte wenden Sie sich bei Interesse an die für Sie zuständigen AIDS-/STD-Fachkräfte.

Ansprechpartnerin in der LZG:
Monika Kislik, Telefon 06131 / 20 69 22


Bundesweiter Aktionsplan

Warum ist präventive Arbeit zur HIV/AIDS-Aufklärung wichtig?

Auszug aus dem bundesweiten Aktionsplan zur Umsetzung der HIV/AIDS
Strategie vom 20.10.2006 (Bundesministerium für Gesundheit, BMG)
Aktuelle Fassung ist zu finden unter: www.bmg.bund.de

Ziele:

  • Jugendliche müssen umfassend und nachhaltig aufgeklärt sein.
  • Jede nachwachsende Generation ist neu zu erreichen.
  • Im Jugendbereich werden die Themen HIV/AIDS in ein breites sexualpädagogisches Angebot eingebettet.
  • Jugendliche sollen erfahren, dass offen über den Schutz der eigenen Gesundheit und der Sexualpartnerin und des Sexualpartners gesprochen werden kann und Schutzverhalten gesellschaftlich gewünscht ist.
  • Die Auswirkungen des Konsums von legalen und illegalen Drogen, insbesondere Alkohol, auf Schutzverhalten werden thematisiert.
  • Sozial benachteiligte Jugendliche und Jugendliche mit Migrationshintergrund werden mit spezifischen Maßnahmen erreicht.

Die jährlichen Repräsentativbefragungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen einerseits ein hohes Basiswissen der Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren. Andererseits ist der Wissensstand in relevanten Bereichen lückenhaft: 20 Prozent dieser Jugendlichen wissen nicht, dass HIV-Infizierte andere vor Ausbruch von AIDS infizieren können. Ebenso sind sich 16 Prozent nicht sicher, wie sie sich vor AIDS schützen können und 21 Prozent glauben, ein positives HIV-Testergebnis bedeutet, man sei an AIDS erkrankt. 14 Prozent glauben zudem, äußerliche Anzeichen für die HIV-Infektion zu kennen. Diese Wissenslücken müssen geschlossen werden. Darüber hinaus muss auf präventionsrelevante Probleme von bestimmten Jugendlichen wie sozial benachteiligte Jugendliche und Jugendliche, die sich ihrer sexuellen Orientierung unsicher sind sowie Jugendliche mit Migrationshintergrund eingegangen werden.

Bausteine:

  • Jugendliche werden mit jugendgerechten Botschaften der AIDS-Aufklärung über die Eltern, Jugendmedien, Internet, Schulen und in der außerschulischen Jugendarbeit erreicht.
  • BMG und BMFSFJ werden regelmäßige Programmgespräche zu HIV/AIDS und Sexualaufklärung führen, um Möglichkeiten eines gemeinsamen Vorgehens auszuschöpfen.
  • Ergänzungen der BZgA-Medien v.a. durch Angebote im Internet und in Jugendmedien. Erweiterung des Angebots audiovisueller Massenmedien auf Sendeplätzen von beliebten Zielgruppensendern. Möglichkeiten bezahlter Sendeseiten werden entsprechenden geprüft.
  • Ausweitung der TV- und Kinospotproduktion und flächendeckende, kontinuierliche Schaltung.
  • Weiterentwicklung und Ergänzung von jugendgerechten Informationsmaterial zu HIV/AIDS und STD, die insbesondere die unterschiedliche Lebenssituation von Mädchen und Jungen sowie besondere soziale Lebensumstände berücksichtigen.
  • Weiterentwicklung und Ergänzung der BZgA-"Unterrichtsmaterialien" zum Thema Sexualität/HIV/AIDS/STD für Lehrkräfte aller Schulstufen und –arten.
  • Stärkere Anbindung personalkommunikativer Maßnahmen an Events für Jugendliche.

Weiterführende Links

www.bzga.de

www.aidshilfe.de
www.aids-stiftung.de
www.gib-aids-keine-chance.de
www.machsmit.de
www.welt-aids-tag.de

Links AIDS-Hilfen in Rheinland-Pfalz

www.aidshilfemainz.de
www.trier.aisdhilfe.de
www.koblenz.aidshilfe.de
www.aids-drogen-jugendhilfe.de
www.kaiserslautern.aidshilfe.de
www.aidshilfe-malu.de