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Treffen der AIDS-STI-Fachkräfte Rheinland-Pfalz in 2011

Die AIDS-STI-Fachkräfte sind pädagogische, medizinische und psychologische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter und AIDS-Hilfen in Rheinland-Pfalz, die in der Beratung, Testung und Betreuung der von HIV/AIDS  oder anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) betroffenen Menschen sowie deren Angehörigen und Bekannten tätig sind. Zudem arbeiten sie in der Prävention, das heißt sie informieren in der Allgemeinbevölkerung und zielgruppenspezifisch über HIV, AIDS und STIs. Die AIDS-/STD-Fachkräfte treffen sich zweimal jährlich landesweit zu Informationsaustausch und Fortbildung, aber auch, um neue Projekte zu initiieren und Ideen zu sammeln.

Das erste Treffen fand im März 2011 in der Kreisverwaltung Westerwald in Montabaur statt. Es wurden Grundzüge der MSM-Prävention vor dem Hintergrund der aktuellen epidemiologischen Situation vorgestellt, vor allem auf Basis der Ergebnisse der bundesweiten IWWIT-Kampagne. ICH WEISS WAS ICH TU (IWWIT) ist eine Kampagne der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH), die sich an schwule, bisexuelle und andere Männer, die Sex mit Männern haben (MSM) wendet (siehe auch www.iwwit.de). Zudem wurde das Projekt „just-4u“, ein Modellprojekt für junge MSM der AIDS-Hilfe Trier präsentiert. Weitere Informationen finden Sie unter  www.just-4u.de

Frau Prof. Dr. Ursula Rieke vom Gesundheitsamt Westerwald in Montabaur berichtete von der Begleitung Betroffener in der Region Nord. Neben der Beratung und Testung stellte sie ein kontinuierliches Unterstützungsangebot und ein begleitetes Selbsthilfe-Angebot als wichtig dar. Besonders hervorzuheben ist das einmal jährlich stattfindende Seminar der Begegnung, welches seit fünfzehn Jahren mit Unterstützung der Katholischen Erwachsenenbildung angeboten wird. Diese Gruppe erhielt den Rheinland-Pfälzischen Selbsthilfepreis der Ersatzkassen für 2009.

Das zweite Treffen der AIDS-STI-Fachkräfte fand am 12. September 2011 in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. statt. Fachlicher Themenschwerpunkt waren die sexuell übertragbaren Infektionen, vor allem Syphilis. Prof. Dr. Helmut Schöfer vom Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M., Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und Mitglied der Deutschen STI-Gesellschaft informierte über das klinische Krankheitsbild sowie über diagnostische Grundzüge, therapeutische Möglichkeiten und präventive Maßnahmen.

Es fand ein reger Austausch zur zielgruppenspezifischen Arbeit (MSM, Jugendliche, Allgemeinbevölkerung und andere Zielgruppen), zu laufenden und geplanten Projekten und Materialien sowie zur Planung für den kommenden Welt-AIDS-Tag 2011 statt. Hierzu werden ab Ende Oktober weitere Informationen auf der Homepage der LZG zu finden sein.

Perspektivisch wurde für 2012 überlegt, welche Angebote für die Zielgruppe der jungen Menschen, aber auch für die Gruppe der MSM und grundsätzlich die Allgemeinbevölkerung initiiert werden können.

Ansprechpartnerin in der LZG: Monika Kislik, Telefon 06131 2069-22 


Treffen der AIDS/ STD-Fachkräfte im 2. Halbjahr 2010

Am 1. September 2010 fand in Mainz das zweite Treffen der AIDS-/STD-Fachkräfte statt. Schwerpunkt der Veranstaltung, die in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung stattfand, war die HIV- und AIDS-Diagnostik.

Über die Entwicklung von 25 Jahren HIV-Diagnostik und ihre Umsetzung in Rheinland-Pfalz sowie über labortechnische Informationen zu HIV/STD-Tests referierte Dr. Manfred Vogt vom Landesuntersuchungsamt Koblenz. Frau Harriet Langanke, Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit Köln, stellte die Standards für die STD-Präventionsarbeit und deren Umsetzungsmöglichkeiten vor.

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz bieten, auch in Kooperation mit den örtlichen Aids-Hilfen, HIV-/AIDS-/STD-Testungen und Beratungen an. Beispielhaft berichtete Dipl.-Psych. Bernd Geller von einer Test- und Beratungswoche in Trier in diesem Sommer, bei der auch schwer erreichbare Zielgruppen angesprochen wurden. Nicht zuletzt stand der Erfahrungs- und Ideenaustausch der Fachkräfte auf der Tagesordnung.

Das erste Treffen der AIDS-/STD-Fachkräfte von Rheinland-Pfalz fand bereits im März in der AIDS-Hilfe Kaiserslautern statt. Prof. Dr. Ursula Rieke vom Gesundheitsamt Westerwald informierte dort über das Test- und Beratungsverfahren und motivierte zu Diskussionen darüber, wie der Ablauf der Beratung und der Tests aussehen sollte. Barbara Detering-Hübner vom Gesundheitsamt Trier-Saarburg stellte ihre Erfahrungen und erste Ergebnisse mit den HIV-Schnelltests in Trier vor.

Die neuen Materialkoffer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Bewegungsspiele und Übungen für die Aidsaufklärung in der Jugendarbeit“ präsentierte Bernd Geller von der AIDS-Hilfe Trier. Er stellte die Stärken und Schwächen vor und probierte mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einzelne Methoden aus.

Darüber hinaus fand ein Informationsaustausch über die Arbeit in den Regionen statt. Hierzu wurde eine Veranstaltungsliste erstellt. Außerdem haben die AIDS-Hilfen in Rheinland-Pfalz ihre Veranstaltungen auf ihren eigenen Homepages eingestellt. Die Projekte und Materialien zur HIV/AIDS- und STD-Arbeit in Rheinland-Pfalz wurden ebenfalls dokumentiert.

Ansprechpartnerin in der LZG: Monika Kislik, Telefon 06131 2069-22


Treffen der AIDS- /STD-Fachkräfte in 2010

Das erste Treffen der AIDS-/STD-Fachkräfte von Rheinland-Pfalz fand im März in der AIDS-Hilfe Kaiserslautern statt. Prof. Dr. Ursula Rieke vom Gesundheitsamt Westerwald informierte über das Test- und Beratungsverfahren und motivierte zu anregenden Diskussionen darüber, wie der Ablauf der Beratung und der Tests aussehen sollte. Barbara Detering-Hübner vom Gesundheitsamt Trier-Saarburg stellte ihre Erfahrungen und erste Ergebnisse mit den HIV-Schnelltests in Trier vor.

Die neuen Materialkoffer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Bewegungsspiele und Übungen für die Aidsaufklärung in der Jugendarbeit“ präsentierte Bernd Geller von der AIDS-Hilfe Trier. Er stellte die Stärken und Schwächen vor und probierte mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einzelne Methoden aus.

Darüber hinaus fand ein Informationsaustausch über die Arbeit in den Regionen statt. Hierzu wurde eine Veranstaltungsliste erstellt. bzw. die AIDS-Hilfen Rheinland-Pfalz haben ihre Veranstaltungen auf deren Homepage eingestellt. Die Projekte und Materialien zur HIV/AIDS- und STD-Arbeit in Rheinland-Pfalz wurden ebenfalls dokumentiert.

Das nächste Treffen der AIDS-/STD-Fachkräfte findet am 1. September 2010 in Mainz in  der Landeszentrale für Gesundheitsförderung statt. Themenschwerpunkte werden die HIV-/AIDS-/STD-Testung und Beratung sein, außerdem Standards der Testung und Beratung sowie der Prävention. Weiterhin soll die zielgruppenspezifische Arbeit für junge Menschen sowie für die MSM-Gruppe diskutiert werden. Nicht zuletzt steht der Erfahrungsaustausch der Fachkräfte auf der Tagesordnung.

Veranstaltungsliste

Projekte

Materialien

Ansprechpartnerin in der LZG: Monika Kislik, Telefon 06131 2069-22


Arbeitstagung der AIDS/STD-Fachkräfte 2009

Bei der zweiten Arbeitstagung der AIDS/STD-Fachkräfte der AIDS-Hilfen und Gesundheitsämter im Jahr 2009 in der LZG ging es um die Weiterentwicklung von Ideen und Projekten zum Thema HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten für unterschiedliche Zielgruppen im Land.

Die Fachkräfte leisten gemeinsam mit Ehrenamtlichen eine wichtige Präventions- und Beratungsarbeit im Land. Dazu gehören die Betreuung von HIV- und AIDS-Betroffenen, HIV-Testberatungen, verstärkt die Informations- und Präventionsarbeit zu sexuell übertragbaren Krankheiten, zielgruppenspezifische und personalkommunikative Angebote sowie  Aufklärung durch Öffentlichkeitsaktionen und in Schulklassen.

Themenschwerpunkte des Treffens im Juli waren die zielgruppenspezifische Präventionsarbeit, zum einen für homosexuelle Männer und MSM (Männer, die Sex mit Männern haben), zum anderen für die Jugendlichen, die vor allem über Schulen angesprochen und erreicht werden können.

Jürgen Birster von der AIDS-Hilfe Rheinland-Pfalz stellte die Weiterentwicklung der Idee für eine Kampagne in Rheinland-Pfalz vor. Ziel ist es ein Modell-Projekt zur MSM-Prävention zu starten, um gezielt in dieser Gruppe das Thema HIV/AIDS anzusprechen.

Monika Kislik diskutierte mit den Fachkräften über eine weitere Schulpräventionswoche in 2010 zu sexuell übertragbaren Krankheiten und die Planungen und Vorbereitungen für diese zielgruppenspezifische Präventionsarbeit.

Die Planungen für den Welt-AIDS-Tag mit Veranstaltungen um den 1. Dezember laufen an. Die Veranstaltungsliste  wird über die LZG erstellt und auf der Homepage eingestellt.

Terminhinweis:
26.09.2009 AIDS-Hepatitis-Forum Koblenz

Ansprechpartnerin:
Monika Kislik, 06131 / 20 69 22