Hinweise
Inhalt
SKOLL Selbstkontrolltraining in Rheinland-Pfalz
Konzept SKOLL (PDF)
Liste der Trainerinnen und Trainer (PDF)
Ein suchtmittelübergreifender Ansatz zur Frühintervention bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Im Oktober 2007 startete das Büro für Suchtprävention der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen die erste Trainerinnen- und Trainerausbildung SKOLL - SELBSTKONTROLLTRAINING in Rheinland-Pfalz.
SKOLL -SELBSTKONTROLLTRAINING richtet sich an konsumierende Personen und stellt den Aspekt der Früherkennung und Frühintervention in den Mittelpunkt. Dieses Angebot gestaltet daher eine wichtige Schnittstelle zwischen der Suchtprävention und der Suchthilfe. Die Ausbildung richtet sich an Fachkräfte der Suchtprävention und der Suchthilfe. Bei der Umsetzung des Konzeptes durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendarbeit und Jugendhilfe wird die Anbindung an eine Einrichtung der Suchthilfe und die inhaltliche Kooperation vorausgesetzt.
SKOLL -SELBSTKONTROLLTRAINING ist ein Gruppenangebot für konsumierende Jugendliche und junge Erwachsene und baut auf die bereits bestehenden Bausteine der Suchtprävention bzw. Suchthilfe auf und ergänzt diese. Beispielsweise werden Elemente der Motivierenden Gesprächsführung eingebunden, auf denen auch das Projekt MOVE basiert, das bereits erfolgreich in Rheinland-Pfalz umgesetzt wird. Darüber hinaus wird die Form des Gruppenangebotes genutzt, das bereits aus Angeboten der Suchthilfe vertraut ist und die Dynamik einer Gruppe positiv nutzt.
SKOLL - SELBSTKONTROLLTRAINING weicht mit dem suchtmittelübergreifenden Ansatz innerhalb eines einzigen Angebotes von den bisher in Rheinland-Pfalz umgesetzten Konzepten ab und geht damit einen neuen Weg.
Das SKOLL -SELBSTKONTROLLTRAINING kann in den Regionen der Trainerinnen und Trainer als Gruppenangebot bspw. wie folgt angeboten werden:
- Gruppenangebot in Beratungsstellen (Personengruppen mit richterlichen Auflagen, Auflagen durch Arbeitgeber, Bewährungshilfe, Jugendgerichtshilfe)
- Gruppenangebot im schulischen Rahmen für konsumierende Schülerinnen und Schüler (auch für Hochschulen und Internatsschulformen geeignet)
- Einbindung als Baustein von beruflichen Maßnahmen
Informationen über Rahmenbedingungen und Kooperationsmöglichkeiten erhalten Sie über die Trainerinnen und Trainer in Rheinland-Pfalz.
Ansprechpartnerin:
Nina Roth, Telefon: 06131 2069-42
