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Hinweise



Inhalt

Suchtprävention: Seminarangebote 2011

Eine Aufgabe des Büros für Suchtprävention (BfS) ist die Entwicklung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen für Fachkräfte der Suchtprävention und pädagogische Fachkräfte.

Für folgende Bereiche werden in 2011 Angebote stattfinden:

Im Rahmen der bestehenden Programme wird es in 2011 zwei Praxistage mit den Trainerinnen und Trainern der einzelnen Konzepte geben. Ziel ist es, jeweils den Austausch zwischen den Konzepten zu fördern, eine Bestandsaufnahme zum Verlauf in den Regionen zu erhalten und Entwicklungspotenziale aufzugreifen.

Zum Praxistag "Konzepte für konsumierende Personen" werden Vertreterinnen und Vertreter der Konzepte "FRED", "SKOLL", "MOVE" und "HALT" eingeladen.

Zum Praxistag "Suchtprävention mit Familien" werden Vertreterinnen und Vertreter der Konzepte "KITA MOVE", "Kind s/Sucht Familie", "Zu Gast bei Familie ... - FamTische" und "Hilfe, mein Kind pubertiert" eingeladen.

Suchtvorbeugung mit Kindern

Suchtvorbeugung ist insbesondere effektiv, wenn sie frühzeitig ansetzt und an die Lebenswelt von Kindern und deren Familien anschließt. Zentrale Themen in diesem Arbeitsfeld sind die Einbindung von Maßnahmen zum Kindeswohl in die Strukturen der Suchthilfe /-prävention und die regionalen Angebote "Kinder aus suchtbelasteten Familien". Das Angebot im Büro für Suchtprävention in diesem Themenfeld hat sich in den vergangenen Jahren als Schwerpunkt entwickelt. In 2011 werden die Angebote dokumentiert und  fachlich begleitet.

Die ausgebildeten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu "Kind s/Sucht Familie" setzen ihre Angebote um und werden dabei vom Büro für Scuhtprävention unterstützt. Dadurch wird der weitere Bestand des Konzeptes in Rheinland-Pfalz gewährleistet.

Suchtprävention mit jungen Menschen

Der Ansatz in der sekundären Prävention im Umgang mit experimentierenden Jugendlichen nimmt in Rheinland-Pfalz einen wichtigen Stellenwert in der landesweiten Suchtprävention ein. Die professionelle Suchtprävention hält Angebote für junge Menschen bereit, die in ihrer Entwicklung den Konsum von Suchtmittel ausprobieren und ein Konzept für ihren Lebensentwurf suchen.

In 2009 wurde erstmals ein direkter Fachaustausch zwischen den Projekten FRED und SKOLL mit den Fachkräften umgesetzt, die diese Konzepte anbieten. In 2011 werden die Ergebnisse aus diesem Austausch aufgenommen und weiterentwickelt. Das Aufgabengebiet "Sekundäre Prävention" bzw. "Selektive Prävention" im Büro für Suchtprävention wird damit weiter ausgebaut.

  • HALT

Das Konzept wird in Rheinland-Pfalz in einzelnen Regionen angeboten und durch das Büro für Suchtprävention in den Fachaustausch zu Ansätzen in der Arbeit mit konsumierenden Personen eingebunden. Insbesondere die strukturellen Absprachen zum Umgang mit klinischen Vorfällen im Zusammenhang mit Alkohol, stellen für andere Regionen in Rheinland-Pfalz Anregungen für die Praxis dar.

Suchtprävention mit Eltern / Familien

Prävention von Essstörungen

In 2011 wird die Arbeit des Kompetenznetzes Essstörungen über das Büro für Suchtprävention koordiniert und begleitet. Aus dieser Zusammenarbeit werden zwei Veranstaltungen für Fachkräfte der Beratung, Klinik, Selbsthilfe und Prävention angeboten.

Projekte zur Alkoholprävention

Die Angebote der Kampagne "Mach dir nix vor!" werden durch personalkommunikative Angebote ergänzt, die sich in 2011 im Schwerpunkt an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren richten.

Im Mittelpunkt stehen
- die Bestandsaufnahme in Rheinland-Pfalz zu Angeboten,
- die Ausgestaltung bestehender Angebote,
- der Wissenstransfer in Rheinland-Pfalz,
- die Weiterentwicklung,
- und die Entwicklung von fehlenden Angeboten.

Ziel ist es, die Angebote zu den Themen Straßenverkehr, Betrieb und Medikamente im Zusammenhang mit Alkohol zu verstärken, neue Zielgruppen zu erreichen und die suchtpräventiven Angebote strukturell zu verankern.

Lehrkräftefortbildung als Schülermultiplikatorenseminar

Die Fortbildung "Auf der Suche nach…" stellt seit 1998 einen festen Baustein des Angebotes beim Büro für Suchtprävention dar. Peer-to-peer Projekte bilden einen wichtigen Ansatz in der schulischen Suchtprävention.

Grundausbildung Beratungslehrkraft an Schulen

Aufgrund des deutlichen Bedarfs nach einer grundlegenden Ausbildung zum Thema Suchtprävention für Beratungslehrkräfte hat das Büro für Suchtprävention für 2011 ein Seminarangebot entwickelt. Die Bausteine der Ausbildung richten sich sowohl an Lehrkräfte, die neu in das Aufgabengebiet einsteigen, als auch an Lehrkräfte, die bereits erfahren in diesem Arbeitsfeld sind.

Ergänzend zu den personellen Fortbildungsangeboten hat das Büro für Suchtprävention Online-Fortbildungen entwickelt.

 

Ansprechpartnerin:
Nina Roth, Telefon: 06131 2069-42