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Hinweise



Inhalt

MOVE – Motivierende Gesprächsführung mit konsumierenden Jugendlichen

Liste der Trainerinnen und Trainer (PDF)

Materialien zum Projekt MOVE

Trainerinnen und Trainerausbildung MOVE 2011


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MOVE – Motivierende Gesprächsführung mit konsumierenden Jugendlichen

Das Büro für Suchtprävention der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) entwickelt im Auftrag des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie landesweite Konzepte zur Suchtprävention. Seit 2004 wird das Projekt MOVE – Motivierende Gesprächsführung mit konsumierenden Jugendlichen mit großen Erfolg in Rheinland-Pfalz umgesetzt. Der Ansatz der motivierenden Kurzintervention eignet sich als Gesprächsrahmen für die alltäglichen Situationen in Arbeitsbereichen, für die kein Beratungssetting vorgesehen ist. MOVE ist auch für Personen sinnvoll, die keine Beratungserfahrungen haben und dennoch für Jugendliche verantwortliche Ansprechpersonen sind.

MOVE – Motivierende Gesprächsführung mit konsumierenden Jugendlichen ist ein Fortbildungsprogramm, das Fachkräften speziell in schwierigen Alltagssituationen Unterstützung bietet. Es ermöglicht einen innovativen Zugang zu Jugendlichen, die ein riskantes Konsumverhalten und geringe Veränderungsbereitschaft zeigen. Mit diesem Programm werden die Ansätze zur Frühintervention differenziert und verstärkt.

Das Konzept von MOVE basiert auf dem Transtheoretischen Modell der Verhaltensänderung und bietet für die Arbeit mit Jugendlichen einen wichtigen Rahmen, um frühzeitig auf das Konsumverhalten von Jugendlichen sicher reagieren zu können.

Über die ausgebildeten Trainerinnen und Trainer haben Fachkräfte in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit das Fortbildungsangebot landesweit zu nutzen.

Ansprechpartnerin:
Nina Roth, Telefon: 06131 2069-42

Kita-MOVE - Fortbildungsangebot für Fachkräfte in Kindertagesstätten

Rahmenbedingungen zur Teilnahme und zur Umsetzung von Kita-MOVE in Rheinland-Pfalz (pdf)

Liste der Kita-MOVE -Trainerinnen und Trainer in Rheinland-Pfalz (pdf)


Das Büro für Suchtprävention der LZG koordiniert und unterstützt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen seit 2004 die Umsetzung des Konzeptes MOVE - Motivierende Gesprächsführung mit konsumierenden Jugendlichen. Die Erfahrungen aus den zahlreichen Schulungen in Rheinland-Pfalz bestätigen diesen Gesprächsführungsansatz auf Grundlage des "Transtheoretischen Modells der Veränderung" und des "Motivational Interviewing" (MI). Die bisherigen Angebote der MOVE-Trainerinnen und Trainer richten sich unmittelbar an Kontaktpersonen von Jugendlichen aus der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit.
Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung ernst zu nehmen und frühzeitig zu erreichen, ist ein wichtiges Ziel der Suchtprävention. Die professionelle Arbeit mit schwer erreichbaren Eltern im frühkindlichen Bereich stellt somit einen wichtigen Beitrag dar und Kita-MOVE bietet mit der wertschätzenden Arbeitsweise der Motivierenden Gesprächsführung hier einen sinnvollen Rahmen der Zugangsmöglichkeit.

Kita-MOVE legt die bisherigen Erfahrungen aus MOVE in Rheinland-Pfalz zugrunde und erweitert die Angebote auf die Zielgruppe der Eltern. Die Trainerinnen- bzw. Trainerausbildung Kita-MOVE arbeitet mit der gleichen Methode (MI), jedoch in einem neuen Setting. Sie setzt in der Arbeit mit Erzieherinnen und Erziehern sowie weiteren pädagogischen Fachkräften im Elementarbereich an. Die mittelbare Endzielgruppe sind nun - anstelle der Jugendlichen - die Eltern. Der Kindergarten, die Kindertagesstätte als Ort ständigen und zuverlässigen Kontaktes zwischen Eltern und Erzieherinnen und Erziehern stellt einen geeigneten Einsatzort für Kita-MOVE dar.

Ziel dieser MOVE-Adaption ist es, motivierende Elterngespräche zwischen den Fachkräften in Kindertageseinrichtungen und Eltern zum Thema Erziehungsverhalten zu unterstützen. Die Übertragung des MI-Ansatzes auf Eltern hinsichtlich ihres Erziehungsverhaltens stellt einen neuen Praxisansatz dar und wurde so bisher ausschließlich in zwei Pilotfortbildungen durch die ginko Stiftung in Nordrhein-Westfalen umgesetzt.

Wichtige suchtpräventive Entwicklungen in Rheinland-Pfalz in der Arbeit mit Kindern und ihren Eltern werden durch Kita-MOVE unterstützt:

  • die Ansätze zum Kinderschutz, die in Rheinland-Pfalz einen hohen Stellenwert in der Arbeit und den Angeboten der Landesregierung haben. Die Basis hierzu stellt das seit März 2008 geltende Landesgesetz zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit (LKindSchuG). Kita-MOVE folgt diesen Richtlinien und stellt eine praktische Umsetzungshilfe im beruflichen Alltag dar.
  • die notwendigen Angebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien, die insbesondere im Arbeitsprogramm des Büros für Suchtprävention einen Schwerpunkt bilden. Kinder aus suchtbelasteten Familien stellen aufgrund des mehrfach erhöhten Risikos selbst eine Suchterkrankung zu entwickeln, eine Hauptzielgruppe der Suchtprävention dar. Das Büro für Suchtprävention bildet Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in diesem Bereich durch das Programm "Kind s/Sucht Familie" aus, die dann in ihren Regionen die unterschiedlichen Zielgruppen, die im beruflichen Alltag mit Kindern aus suchtbelasteten Familien tätig sind, im professionellen Umgang mit der Zielgruppe, schulen. Außerdem werden die Kindergruppenangebote in Rheinland-Pfalz unterstützt. Durch die Teilnahme am Arbeitskreis "Hilfen für Kinder aus suchtbelasteten Familien in RLP" findet stets eine fachliche Weiterentwicklung statt. Hieraus resultiert die Entwicklung und Erstellung von geeigneten Maßnahmen und Materialien. Kita-MOVE stellt hier ein sinnvolles weiteres Angebot dar.

Ansprechpartnerin:
Nina Roth, Telefon: 06131 2069-42