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Schutz und/oder Eigenverantwortung?
Jugend- und Spielerschutz im Kontext von Suchtprävention
Aktualisierung, Einhaltung und Kontrolle des Jugendschutzgesetzes und des Spielerschutzes finden immer mehr Beachtung. Dies hat Auswirkungen auf die Suchtprävention und deren Maßnahmen.
Der suchtpräventive Ansatz der Lebenskompetenzförderung sieht vor, dass Kinder, Jugendliche und später auch Erwachsene so gestärkt werden, dass sie in der Lage sind, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen, wenn sie in risikoreiche Situation geraten. Wie sind nun in diesem Zusammenhang gesetzliche Schutzmaßnahmen zu sehen? Stellen sie einen Widerspruch zur Eigenverantwortlichkeit dar oder doch eine Ergänzung für sinnvolle Rahmenbedingungen? Wie sehen praxisbezogene suchtpräventive Maßnahmen aus, die den Jugend- bzw. Spielerschutz, wie auch den Konsum-Aspekt und die damit oft verbundene Verschuldungsproblematik im Blick haben?
Die Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ des Büros für Suchtprävention lädt zu dem Fachtag „Schutz und/oder Verantwortung? - Jugend- und Spielerschutz im Kontext der Suchtprävention“ am 28. Oktober 2008 in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz ein, um die notwendigen Rahmenbedingungen und praxisrelevanten Möglichkeiten der Suchtprävention im Kontext von Jugendschutz und Spielerschutz darzustellen und zu diskutieren.
IFB-Nr.: 82ST12208
Zum Info- und Anmeldeflyer (PDF 1.5 MB)
Ansprechpartnerin
Nina Roth, 06131 / 20 69 42
