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Hinweise


Luftballons zur Glücksspielsuchtprävention "Schieß Dein Glück nicht in den Wind!"

Inhalt

Prävention der Glücksspielsucht

Spielen, das heißt experimentieren, erkunden, riskieren, sich an Regeln halten und auf das Glück hoffen. Das sind wichtige Erfahrungen, die bereits Kinder und Jugendliche frühzeitig für eine gesunde Entwicklung sammeln. Wir spielen ohne bestimmten Zweck, zur Entspannung, aus Freude und weil es gesellig ist. Wenn wir spielen, tauchen wir ein in eine spannende Welt. Um die positiven Effekte des Spiels genießen zu können, soll es eine Ergänzung bzw. Bereicherung unseres Alltags bleiben. Wer das Spiel in den Mittelpunkt seines Lebens stellt, verliert den Reiz daran und vor allen Dingen die Kontrolle. Wenn das Glücksspiel – ob am Automaten oder am Spieltisch - im Leben eines Menschen den Mittelpunkt einnimmt, spricht man von einem problematischen Spielverhalten oder sogar von einer Glücksspielsucht. Das Spiel wird zum Selbstzweck und beherrscht den Alltag des Spielenden. In Rheinland-Pfalz gibt es etwa 16.000 Menschen, die ein Problem mit dem Glücksspiel haben. Von diesen Menschen sind zwischen 5.000 und 8.500 spielsüchtig.

Darüber hinaus gibt es die Angehörigen, die mit diesem Thema konfrontiert werden. Spielsucht ist – wie andere Süchte auch – ein Familienthema.

Glücksspielprobleme sind ernst zu nehmen und ein frühzeitiges Erkennen kann negative persönliche bzw. finanzielle Folgen verhindern. Die Prävention zum Thema Glücksspielsucht bildet seit 2006 einen Schwerpunkt im Büro für Suchtprävention. Dazu wurde im Jahr 2008 die Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP eingerichtet.

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