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Hinweise


HINWEIS

Ansprechpartnerin:
Nina Roth
Tel: 06131 / 20 69 42


Inhalt

Fachstelle "Prävention der Glücksspielsucht" RLP

Prävention der Glücksspielsucht

Arbeitsprogramm der Fachstelle "Prävention der Glücksspielsucht" RLP 2010

Seminare und Fachveranstaltungen der Fachstelle "Prävention der Glücksspielsucht" RLP

Evaluation

Zielgruppen der Fachstelle "Prävention der Glücksspielsucht" RLP

Regionale Fachstellen Glücksspielsucht in Rheinland-Pfalz

Adressliste der Regionalen Fachstellen Glücksspielsucht

Angebote für staatliche Glücksspielanbietende in Rheinland-Pfalz

Informationen und Materialien zum Thema Glücksspielsucht und Prävention

Flyer: Sie werden gespielt? (PDF 2 MB, aktualisiert 2010)

 

Prävention der Glücksspielsucht

Spielen, das heißt experimentieren, erkunden, riskieren, sich an Regeln halten und auf das Glück hoffen. Das sind wichtige Erfahrungen, die bereits Kinder und Jugendliche frühzeitig für eine gesunde Entwicklung sammeln. Wir spielen ohne bestimmten Zweck, zur Entspannung, aus Freude und weil es gesellig ist. Wenn wir spielen, tauchen wir ein in eine spannende Welt. Um die positiven Effekte des Spiels genießen zu können, soll es eine Ergänzung bzw. Bereicherung unseres Alltags bleiben. Wer das Spiel in den Mittelpunkt seines Lebens stellt, verliert den Reiz daran und vor allen Dingen die Kontrolle. Wenn das Glücksspiel – ob am Automaten oder am Spieltisch - im Leben eines Menschen den Mittelpunkt einnimmt, spricht man von einem problematischen Spielverhalten oder sogar von einer Glücksspielsucht. Das Spiel wird zum Selbstzweck und beherrscht den Alltag des Spielenden. In Rheinland-Pfalz gibt es etwa 16.000 Menschen, die ein Problem mit dem Glücksspiel haben. Von diesen Menschen sind zwischen 5.000 und 8.500 spielsüchtig.

Darüber hinaus gibt es die Angehörigen, die mit diesem Thema konfrontiert werden. Spielsucht ist – wie andere Süchte auch – ein Familienthema.

Glücksspielprobleme sind ernst zu nehmen und ein frühzeitiges Erkennen kann negative persönliche bzw. finanzielle Folgen verhindern. Die Prävention zum Thema Glücksspielsucht bildet seit 2006 einen Schwerpunkt im Büro für Suchtprävention. Dazu wurde im Jahr 2008 die Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP eingerichtet.

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Arbeitsprogramm der Fachstelle "Prävention der Glücksspielsucht“ RLP  2010

Die Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP im Büro für Suchtprävention übernimmt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen die Koordinationsaufgabe zum Thema Prävention der Glücksspielsucht in Rheinland-Pfalz. Analog der Aufgabenstellung des Büros für Suchtprävention insgesamt umfasst die Koordination folgende Aspekte:

  • Unterstützung und landesweite Koordination von Angeboten zum Thema Prävention der Glücksspielsucht
  • Unterstützung und Koordination der regionalen Fachstellen Glücksspielsucht in Rheinland-Pfalz
  • Fort- und Weiterbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • landesweite Unterstützung und Projektberatung in der suchtpräventiven Praxis von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • landesweite modellhafte Umsetzung von Präventionsprojekten und Fachveranstaltungen zur Prävention der Glücksspielsucht
  • Entwicklung und Bereitstellung von Medien zur Prävention der Glücksspielsucht
  • Evaluation / Dokumentation der landesweiten Maßnahmen
  • Kooperation auf Bundesebene

Die fachliche Beratung und Unterstützung des Landes im Rahmen der Glücksspielaufsicht nimmt einen zentralen Stellenwert im Aufgabenkatalog der Fachstelle ein. Dieser Aufgabenbereich umfasst die Beratung über geeignete Maßnahmen zur Glücksspielsuchtprävention, Beurteilung der Sozialkonzepte (§2 Abs. 1 Nr. 1 LGlüG), Gestaltung der Werbung (§ 2 Abs. 1 Nr. 2 LGlüG) und Beratung bei der Gestaltung der Betriebswege (§2 Abs. 1 Nr. 3 LGlüG) Die Angebote der Glücksspielsucht bilden eine Ergänzung zur landesweiten Struktur der Suchtprävention. Die Einbindung und Vernetzung mit bestehenden Angeboten wird über das Büro für Suchtprävention gewährleistet.


Seminare / Fachveranstaltungen
Durch die Seminare und Fachveranstaltungen werden die Ziele des Glücksspielstaatsvertrages und des Landesglücksspielgesetzes unterstützt und das Thema Prävention der Glückspielsucht inhaltlich vermittelt. Die Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP im Büro für Suchtprävention der LZG übernimmt die fachliche Gestaltung, Umsetzung, Auswertung und Weiterentwicklung der Veranstaltungen.

Außerdem finden in diesem Rahmen die modellhafte Erprobung von Präventionskonzepten zur Glücksspielsucht und deren mögliche Umsetzung in landesweite Angebote statt.

Zielgruppen in 2010 werden im Schwerpunkt die Fachkräfte der Regionalen Fachstellen Glücksspielsucht in Rheinland-Pfalz sein, sowie die Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter und Führungskräfte der Anbieter von Glücksspielen und die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe und sein.
 

Öffentlichkeitsarbeit
Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Gesamtthema „Prävention von Glücksspielsucht und Umgang mit Medien“ übernimmt das Büro für Suchtprävention in Ergänzung zum Angebot, dass über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereit gehalten wird.

Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst sowohl die fachliche Aufarbeitung und Dokumentation von Veranstaltungen, die Erstellung von geeigneten Materialien, als auch die Präsenz der Angebote in Rheinland-Pfalz für die Bevölkerung.
Ergänzend zu den bundesweiten Angeboten hat die Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP im Büro für Suchtprävention der LZG eine landesweite Suchtinfoline installiert. Ziel des  Angebotes ist neben der Informationsvermittlung die anonyme Vermittlung von Ratsuchenden in ein geeignetes Beratungsangebot vor Ort und die Gewährleistung einer frühzeitigen Hilfestellung für Angehörige und Betroffene.


Evaluation
Alle Angebote der Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP werden (intern oder extern) dokumentiert und evaluiert.

Über die Evaluation wird die Weiterentwicklung der Angebote gewährleistet, um den Schwerpunkt auf effektive Ansätze zu legen und einen fachlichen Überblick über die Strukturen in Rheinland-Pfalz zu erhalten.

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Seminare und Fachveranstaltungen der Fachstelle "Prävention der Glücksspielsucht" RLP

Durch die Seminare und Fachveranstaltungen werden die Ziele des Glücksspielstaatsvertrages und des Landesglücksspielgesetzes unterstützt und das Thema Prävention der Glückspielsucht inhaltlich vermittelt. Die Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP im Büro für Suchtprävention der LZG übernimmt die fachliche Gestaltung, Umsetzung, Evaluation und Weiterentwicklung der Veranstaltungen.

Außerdem finden in diesem Rahmen die modellhafte Erprobung von Präventionskonzepten zur Spielsucht und deren mögliche Umsetzung in landesweite Angebote statt.

Die Schnittstellen zwischen der Suchtprävention mit weiteren Themenfeldern wie Jugendschutz, Medienarbeit, Schuldnerberatung bzw. Konsumerziehung werden bei der Ausgestaltung von Fortbildungsinhalten berücksichtigt.

Folgende Fachtage und Symposien wurden zur Prävention der Glücksspielsucht durchgeführt:

Fachtag "Kulturen des Glücksspiels" im April 2010

Symposium "Geldspielautomaten mit Gewinnmöglichkeiten" im Juni 2009

Fachtag „Schutz und/ oder Eigenverantwortung“  im Oktober 2008

Fachtag „Spielen mit Verantwortung“ im September 2007

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Evaluation

Alle Angebote der Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP werden dokumentiert und evaluiert. Über die Evaluation wird die Weiterentwicklung der Angebote gewährleistet, um den Schwerpunkt auf effektive Ansätze zu legen und einen fachlichen Überblick über die Strukturen in Rheinland-Pfalz zu erhalten.

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Zielgruppen der Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP

Ergänzend zu den bisherigen Zielgruppen der außerschulischen und schulischen Suchtprävention der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. werden die neu eingerichteten regionalen Fachberatungsstellen Glücksspielsucht in die Koordinierungsfunktion zum Schwerpunkt Suchtprävention eingebunden sowie ebenfalls die staatlichen Glücksspielanbieter.

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Regionale Fachstellen Glücksspielsucht in Rheinland-Pfalz

Ergänzend zu der Landesfachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP arbeiten seit 2008 in den verschiedenen Regionen von Rheinland-Pfalz im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen 15 Regionale Fachstellen Glücksspielsucht. Die Koordination der Regionalen Fachstellen obliegt der Landesfachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP. Die fachliche Begleitung der Regionalen Fachstellen erfolgt im Rahmen der Prävention durch die Landesfachstelle, während die fachliche Begleitung im Rahmen der Beratung durch das Kompetenzzentrum Verhaltenssucht der Uni Mainz durchgeführt wird.

Die Regionalen Fachstellen Glücksspielsucht beraten zum einen spielsüchtige Personen sowie deren Angehörige und stellen mögliche weitere Verbindungen zum Suchtkrankenhilfesystem her, wie beispielsweise durch die Vermittlung in stationäre Therapie. Zum anderen sind sie in den jeweiligen Regionen im Rahmen der Suchtprävention tätig, beispielsweise führen sie Informationsveranstaltungen zum Thema Glücksspielsuchtprävention durch.

Die Landesfachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP koordiniert regelmäßige Arbeitssitzungen der Regionalen Fachstellen Glücksspielsucht. Die Fachkräfte der Regionalen Fachstellen erhalten Angebote zur Fort- und Weiterbildung sowie zur Praxisreflexion. Beispielsweise wurden im Jahr 2009 folgende Inhalte umgesetzt: Stationäre Rehabilitation bei Glücksspielsucht, Möglichkeiten der Evaluation von Präventionsmaßnahmen, Angebote der Selbsthilfe zum Thema Glücksspielsucht sowie Fallbesprechungen aus der Praxis der Fachkräfte.

Adressliste der Regionalen Fachstellen

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Angebote für staatliche Glücksspielanbietende

Die Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP im Büro für Suchtprävention der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. entwickelt auf der Basis des Glücksspielstaatsvertrages in Rheinland-Pfalz für die Anbieter von Glücksspielen Informations- und Fortbildungsangebote zum Thema Glücksspielsuchtprävention. Inhalte der Angebote sind unter anderem die Themen Glücksspielsucht, Angebote zum Spielerschutz, der Umgang mit Spielenden  sowie Informationen über das Suchtkrankenhilfesystem in Rheinland-Pfalz.

Die Landesfachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP hat eine beratende Funktion für die Themen Spielerschutz und Glücksspielsuchtprävention und stellt den staatlichen Glücksspielanbietern Materialien zur Verfügung.

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Informationen und Material zum Thema Glücksspielsucht und Prävention

Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch Informationen und Materialien für das Gesamtthema „Prävention von Glücksspielsucht und Umgang mit Medien“ übernimmt das Büro für Suchtprävention in Ergänzung zum Angebot, dass über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereit gehalten wird.

Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst sowohl die fachliche Aufarbeitung und Dokumentation von Veranstaltungen, die Erstellung von geeigneten Materialien, als auch die Präsenz der Angebote in Rheinland-Pfalz für die Bevölkerung.

Die Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP unterstützt landesweit regionale Fachveranstaltungen zum Thema mit Informationen und Materialien.

Ergänzend zu den bundesweiten Angeboten hat die Fachstelle „Prävention der Glücksspielsucht“ RLP im Büro für Suchtprävention der LZG eine landesweite Sucht-Infoline installiert. Ziel des Angebotes ist neben der Informationsvermittlung die anonyme Vermittlung von Ratsuchenden in ein geeignetes Beratungsangebot vor Ort und die Gewährleistung einer frühzeitigen Hilfestellung für Angehörige und Betroffene. Die Nummer der Sucht-Infoline lautet: 0800 / 5511600   (Die Nummer ist aus dem Deutschen Festnetz kostenfrei).  

Sucht-Infoline

 

 

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Um das Thema der Glücksspielsuchtprävention in der Öffentlichkeit weiter bekannt zu machen, hat die Fachstelle verschiedene Materialien zu diesem Thema entwickelt:

  • Flyer: Sie werden gespielt? Informationsflyer der LZG zu Glücksspielsucht und Hilfeangeboten in Rheinland-Pfalz
  • Eltern-Info „Spiel mit mir“ (alternative Spielangebote)
  • Eltern-Info „Kinder und Medien“ zur Förderung von Medienkompetenzen im Alltag bei Eltern, Kindern und Jugendlichen
  • Geldspielautomaten mit Gewinnmöglichkeit Dokumentation des Symposiums vom Juni 2009 (erscheint voraussichtl. im November 2009)
  • Schutz und/oder Eigenverantwortung? Dokumentation des Fachtages zur Prävention der Glücksspielsucht vom Oktober 2008
  • Spielen mit Verantwortung Dokumentation des Fachtages zur Prävention von Spielsucht im September 2007
  • Jugendschutzkarten

Alle Materialien sind über die Landeszentrale für Gesundheitsförderung zu beziehen:

Zum LZG-Shop

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