Inhalt
- Das Referat stellt sich vor
- Fortbildung: Gewalt macht Frauen krank
- Fortbildung: Kompetenzen von Führungskräften im Gesundheitsdienst
- Pflegestammtisch Rheinland-Pfalz
- Fachtage und Kongresse
- Frauengesundheit
- Aktionstage zum Thema Schlaganfall
Referat Gesundheitsförderung für Erwachsene
Ein Schwerpunkt des Referates liegt in der Planung und Koordination von regionalen und landesweiten Projekten und Kooperationen zur Prävention und Gesundheitsförderung. Dazu gehört eine große Zahl regional organisierter und ausgerichteter Gesundheitstage und Gesundheitskonferenzen, die von der LZG fachlich begleitet und mit vielfältigen Materialien und Präsentationen unterstützt werden. Die LZG ist darüber hinaus als landesweit tätige Fachinstitution gefragt und steht in Kooperation und Austausch mit Partnern und Landeseinrichtungen im Gesundheitswesen.
Im Referat angesiedelt sind:
- Bündnisse gegen Depression www.rlp-gegen-depression.de
- Demenzkampagne www.demenz-rlp.de
- Initiative Organspende www.initiative-organspende-rlp.de, und
- Sonderprojekt "Leuchtturm Demenz"
Ansprechpartnerin:
Susanne Hilgert, Telefon: 06131 / 20 69 26
Fortbildung: Gewalt macht Frauen krank
Dem Thema "Gewalt in engen sozialen Beziehungen" begegnen Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Pflegkräfte auch in ihrer ärztlichen oder pflegerischen Praxis immer wieder. Was können sie tun, wenn der Verdacht besteht, dass Patientinnen von Gewalt betroffen sind?
Im Rahmen einer zertifizierten Fortbildungsveranstaltung mit dem Titel "Gewalt macht Frauen krank. Erkennen- ansprechen - helfen" bietet hierzu das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit Familie und Frauen in Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz, der Bezirksärztekammer Pfalz und dem regionalen Runden Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen der Region Südwestpfalz Informationen dazu aus sozialpsychologischer und rechtsmedizinischer Sicht.
Die Fortbildung vermittelt Wissen über Anzeichen und Auswirkungen von Beziehungsgewalt, Wissen darüber, wie die Patientin darauf angesprochen werden kann und welche Zufluchts- und Beratungseinrichtungen zur Verfügung stehen.
Termin:
26. August 2009, 16:00 Uhr - 19:00 Uhr
Tagungsort:
Fachhochschule Pirmasens, Gebäude B, Paul Hollinger Saal
Carl-Schurz-Str. 10-16, 66953 Pirmasens
Im Anschluss an die Fortbildung stehen Vertreterinnen und Vertreter der Polizei und örtlicher Beratungseinrichtungen zum Informationsaustausch zur Verfügung.
Ansprechpartnerin bei der LZG:
Susanne Hilgert, Telefon: 06131 / 20 69 26
Pflegestammtische Rheinland-Pfalz
4. Mainzer Pflegestammtisch mit Malu Dreyer
am 2. September 2009 und ein Bericht vom 3. Mainzer Pflegestammtisch im Juni 2009
2. Mainzer Pflegestammtisch mit Malu Dreyer
Ein Bericht vom 4. März 2009
Premiere für den Pflegestammtisch Rheinland-Pfalz
Ein Bericht vom 19. November 2008
Ansprechpartnerin:
Susanne Hilgert, Telefon: 06131 / 20 69 26
Fortbildung: Kompetenzen von Führungskräften im Gesundheitsdienst
Die erfolgreiche Arbeit in Führungspositionen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erfordert bestimmte Kompetenzen. Welche Voraussetzungen brauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Führungspositionen, um die an sie gestellten Aufgaben und Anforderungen erfolgreich wahrnehmen zu können? Dieses Seminar der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) bietet Gelegenheit, Kernkompetenzen zu benennen und eigene Perspektiven und Ziele zu formulieren. Es werden konkrete Schritte aufgezeigt, wie diese Ziele erreicht werden können.
Inhalte:
- Das eigene Verhältnis zu Führungspositionen reflektieren
- Erfolgsblockaden erkennen und auflösen
- Die eigene Disposition für Führungsaufgaben definieren
- Wichtige Kompetenzen einer Führungskraft
- Die persönliche Zielsetzung festlegen
Termin:
23.-24. September 2009, 10:00 bis 16:00 Uhr
Tagungsort:
Landgasthaus Arnoth, 54483 Kleinich
Kosten:
165€ (inkl. Verpflegung und Übernachtung)
Tagungsleitung:
Gisela Abts
Erwachsenenbildnerin und Organisationsmanagerin
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschränkt ist.
Zum Einladungsflyer (pdf, 50kB)
Ansprechpartnerin:
Susanne Hilgert, Telefon: 06131 / 20 69 26.
Fachtage und Kongresse
Leuchtturmstudie stellt sich vor
Termin/Zeit: 12. - 13. September 2009
Ort: Gutenbergplatz, Mainz
Veranstalter: LZG
Fachtag Demenz 2009
10. Oktober 2009, Alte Patrone, Mainz
2. Pflegekongress Rheinland-Pfalz: Pflegekongress mit Schwerpunkt wohnortnahe Pflege
Ein Bericht vom 20. November 2008
Berichte zu weiteren Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungsarchiv der Demenz-Kampagne
Ansprechpartnerin:
Susanne Hilgert
Frauengesundheit
In der 'Landesinitiative Frauengesundheit Rheinland-Pfalz' haben sich Akteurinnen und Akteure aus dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsbereich zusammengefunden, um auf die Besonderheiten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen aufmerksam zu machen.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind für Frauen eines der wesentlichen Gesundheitsprobleme in der zweiten Lebenshälfte. Daher hat sich Rheinland-Pfalz die 'Verbesserung der Prävention, Diagnostik und Versorgung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Frauen' als Gesundheitsziel gesetzt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.frauengesundheit.rlp.de
Ansprechpartnerin:
Martina Michels-Simon, Telefon: 06131 / 20 69 29
Aktionstage informieren über Schlaganfall
Richtiges Verhalten und richtiges Vorbeugen sind wichtig!
Seit 2004 veranstalten im Rahmen einer Schlaganfallkampagne die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG) und Boehringer Ingelheim gemeinsam mit regionalen Kooperationspartner aus dem Bereich der medizinischen Akutversorgung Aktionstage an öffentlichen Orten wie z.B. dem Löhr-Center Koblenz oder der Römerpassage in Mainz. Ziel der Veranstaltungen ist es, das Wissen um das Thema Schlaganfall in der Bevölkerung und bei den an der Versorgung beteiligten Gruppen zu verbessern. Gesundheitsminister Malu Dreyer hat die Schirmherrschaft der Kampagne übernommen.
Der Schlaganfall zählt zu den großen Volkserkrankungen. Jährlich erkranken über 200.000 Menschen an einem Schlaganfall in Deutschland. Ein Drittel der Betroffenen stirbt, ein Drittel behält mehr oder minder schwere Behinderungen und ein Drittel übersteht ihn ohne nennenswerte Folgen. Entsprechend gravierend ist ein Schlaganfall für die Betroffenen und ihre Angehörigen: Die Lebensqualität wird oftmals drastisch eingeschränkt, viele Alltagsaktivitäten müssen noch einmal ganz von vorne erlernt werden.
"Welche Faktoren wichtig sind und was im Notfall zu tun ist, darüber möchten wir die Bevölkerung auf diesem Aktionstag aufklären", so Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt, Vorsitzender der LZG. Deshalb sei es wichtig, dass Ärztinnen und Ärzte, aber auch Betroffene und ihre Angehörigen den Schlaganfall als Notfall einstufen und entsprechend handeln. "Uns liegt besonders am Herzen, dass jeder die Notfallnummer "19222" kennt und umgehend fachgerechte Hilfe eingeleitet werden kann", betont Dr. Gerhardt.
"Zeit ist Hirn", so Prof. Dr. Johannes Wöhrle vom Katholischen Klinikum Koblenz. Eine Therapie sollte bis drei Stunden nach dem Schlaganfall starten. Den Notfall erkennen und die richtigen Schritte einzuleiten, sei nach wie vor von großer Bedeutung. Auch wenn sich die therapeutischen Möglichkeiten in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert haben.
In der Akuttherapie spiele Zeit eine wesentliche Rolle. Innerhalb eines sehr engen Zeitfensters für den Therapiebeginn könnten sehr günstige Therapieergebnisse erreicht werden. Bei rechtzeitigem Erkennen des Schlaganfalls und rascher Einweisung in ein Krankenhaus ließen sich Folgeschäden deutlich reduzieren. Doch nur knapp 30 Prozent der Schlaganfall-Patienten kämen bisher innerhalb der drei ersten entscheidenden Stunden in Behandlung.
Das weist auf weiteren Aufklärungsbedarf hin. Aus diesem Grund initiierte vor vier Jahren Boehringer gemeinsam mit der Landesregierung und anderen Partnern die Kampagne "Schlaganfall - Ein Notfall" mit dem Ziel, der breiten Öffentlichkeit neue Möglichkeiten der Vorbeugung, Erkennung und Therapie vorzustellen "Denn Schlaganfall ist längst kein unabwendbares Schicksal mehr, dank des medizinischen Fortschritts kann wirksam vorgebeugt oder eine drohende Behinderung abgewendet werden", betont Franz Merl von Boehringer Ingelheim. Ziel ist, dass die Menschen informierter sind und zielgerichteter in die Klinik bzw. in deren "Stroke-Units", den speziellen Schlaganfalleinheiten kommen.
Bei den jeweils eintägigen Veranstaltung können sich Besucherinnen und Besucher rund um das Thema Schlaganfall informieren. Ein vielseitiges Bühnenprogramm bietet Expertenvorträge, Gesprächsrunden aber auch Interviews mit Betroffenen, Klinikseelsorgern sowie Prominenten aus Politik, Kultur und Sport an. An den Infoständen werden Tests und Informationen zur Prävention, Akutversorgung und Therapie angeboten. Beim Risikocheck kann z.B. das persönliche Schlaganfallrisiko betrachtet werden. Nach Möglichkeit wird eine kostenlose Duplex-Sonografie angeboten, bei der die Gefäßwände beurteilt werden. Neben Hinweisen zur Rehabilitation gibt es Tipps zur gesunden Ernährung, die im Rahmen der Prävention und auch der Nachsorge von Bedeutung sind.
Der nächste Aktionstag findet voraussichtlich im Frühjahr 2010 in Trier statt.
Ansprechpartnerin:
Susanne Hilgert, Telefon: 06131 / 20 69 26
