Inhalt
Die Kampagne
Unter dem Motto „Lass stecken“ starteten die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) und das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen in Kooperation mit der AOK Rheinland-Pfalz im Dezember 2000 eine landesweite Nichtraucher-Kampagne, die sich vor allem an jugendliche Nichtraucher wendet. Mit dem Slogan „Raucher werden immer jünger, Nichtraucher werden älter“ sollen bei dieser Kampagne gezielt die 14- bis 19-Jährigen als potentielle Raucher erreicht werden mit dem Ziel, ein positives Image des Nichtrauchens zu vermitteln, das Bewusstsein für die gesundheitsschädigende Wirkung des Rauchens zu schärfen und Denkanstöße für eine Verhaltensänderung zu geben.
Für die Kampagne wurde ein möglichst effektiver Maßnahmen- und Medienmix angestrebt. Der Weg der, wie Werbefachleute sagen, „Guerilla-Strategie” wurde gewählt: Nicht nur ein einziges Werbemittel steht im Mittelpunkt, sondern das Budget wurde genutzt, um möglichst viele Anstöße in möglichst vielen Medien zu geben. Mit großflächigen Plakaten, ganzseitigen Anzeigen in Stadtillustrierten, Kino- und Fernsehspots sowie Postkarten warben die Kampagnepartner dafür, die Zigarette stecken zu lassen bzw. dem Griff zur Zigarette von Anfang an zu widerstehen. Unterstützend standen Give-aways zur Verfügung, die auf witzige Art und Weise den Jugendlichen das Motto „Lass stecken“ nahe brachten.
Die Kampagne war so erfolgreich und überzeugend, dass im Jahr 2001 nun mit den Landesvertretungen der Techniker Krankenkasse (TK), der Innungskrankenkasse (IKK) und IBM-Deutschland weitere Förderer für eine Fortsetzung gewonnen werden konnten. Es wurden fünf neue Motive und weitere Werbespots entwickelt, so dass die Kampagne nun letztendlich auf zehn Nichtraucher-Motive, davon vier als Poster und sechs Werbespots zurückgreifen kann. Bei der Entwicklung der Spots war u.a. die Fachhochschule Mainz, Fachbereich II Gestaltung, ein Unterstützer der Kampagne.


