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Kampagne AKTUELL
Lass stecken!
Raucher werden immer jünger, Nichtraucher werden älter!
Die Förderung des Nichtrauchens ist ein Schwerpunkt im Büro für Suchtprävention der LZG.
In den Öffentlichkeitsmedien der Kampagne wird das Thema Rauchen und Nichtrauchen auf humorvolle Art und Weise aufgegriffen. In den personalkommunikativen Angeboten, die seit dem Start der Kampagne kontinuierlich weiterentwickelt wurden, stehen der frühzeitige Ansatz bei Kindern und Jugendlichen sowie die Motivation für das Nichtrauchen im Mittelpunkt.
Aktuell umfasst die Nichtraucher-Kampagne "Lass stecken" folgende Bausteine:
- Wettbewerb "Be Smart - Don't Start" zur Förderung des Nichtrauchens an Schulen
Der Wettbewerb "Be Smart - Don't Start" zur Förderung des Nichtrauchens unterstützt das positive Image des Nichtrauchens und ruft Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz aktiv auf, nicht zu rauchen.
Für die teilnehmenden Schulklassen werden neben dem Wettbewerb verschiedene Veranstaltungen zum Thema Nichtrauchen angeboten. - Thema: Passivrauchen
Jährlich sterben nach aktuellen Zahlen mehr als 3000 Personen an den Folgen des Passivrauchens, ohne selbst geraucht zu haben. Mit einer Postkartenaktion "Dir stinkt's" wendet sich das "Büro für Suchtprävention" der LZG an Kinder und Jugendliche. Unter dem Motto "Dir stinkt's" werden sie aufgerufen, ihre Wahrnehmung als Motiv darzustellen.
Die Elterninfo "Passivrauchen" informiert darüber hinaus über die Risiken und Probleme, die sich insbesondere für Kinder und Jugendliche durch ein "rauchendes Umfeld" ergeben. - Aktionsprogramm zur Förderung des Nichtrauchens in Schulen
Die Veröffentlichung des Büros für Suchtprävention der LZG informiert über Konzepte zur Förderung des Nichtrauchens an Schulen, bietet Projektideen, Unterrichtsvorschläge und greift das Thema Elternarbeit konkret auf. Durch regelmäßige Erweiterungen bleibt das Arbeitsmaterial aktuell für den Einsatz in de Praxis. (Inhaltsverzeichnis des Aktionsprogramms zur Förderung des Nichtrauchens, Bestellmöglichkeit siehe LZG-Shop) - AG Rauchfrei
Die AG Rauchfrei ist eine Projektgruppe der Präventionsfachkräfte in Rheinland-Pfalz, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, Beratungs und Behandlungsangebote sowie Präventionsangebote nach einem gemeinsamen Standard anzubieten. Neben der gesicherten beruflichen Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund ihrer Tätigkeit in der Suchtkrankenhilfe verfügen die Kursleiterinnen und -leiter über zusätzliche Zertifikate um entsprechende Behandlungsangebote für Raucherinnen und Raucher durchzuführen.
Der Erfolg der Kurse ist durch evidenzbasierte Studien nachgewiesen. Die Kosten für die Gruppenprogramme können auf Nachfrage von fast allen Krankenkassen zu 80 % übernommen werden.
Beratungsangebote:
- Raucherentwöhnungskurse ( Gruppenangebote , betriebliche/schulische Angebote)
- Rauchersprechstunde ( Einzelberatung)
- Schulungs- und Beratungsangebote ( Betriebe, Multiplikatoren)
- Rauchertelefon (telefonische Beratung)
Präventionsangebote:
- Informations-Veranstaltungen ( Kohlenmonoxidmessung)
- Projektarbeit (Rauchfreies Krankenhaus, Projekte mit/für Jugendliche)
- Schulungen/Fortbildungen zur Unterstützung von:
rauchfreie Schule, rauchfreies Krankenhaus, Nichtraucherschutz im Betrieb
- Öffentlichkeitsarbeit (Aktionstage, Infostände, Pressearbeit, Infomaterialien)
Kontaktdaten AG Rauchfrei (Stand: Oktober 2010, pdf)
Durch Zigarettenrauchen sterben in den Industrieländern mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle, AIDS, Alkohol, illegale Drogen, Morde und Selbstmorde zusammen. Die Weltgesundheitsorganisation berechnete auf der Basis fundierter epidemiologischer Studien, dass im Jahr 2000 weltweit 4 Millionen Menschen an den Folgen ihres Rauchverhaltens sterben. In Deutschland sind dies jährlich über 100 000 Menschen, das heißt etwa 300 Todesfälle pro Tag.
- Angebote zur Raucherentwöhnung
Durch die Landeszentrale für Gesundheitsförderung wurden die Fachkräfte für Suchtprävention zur Raucherentwöhnung für Erwachsene und Jugendliche qualifiziert. Die LZG unterstützt die Angebote in Rheinland-Pfalz mit Informationsmaterialien. Angebote in Rheinland-Pfalz können über das Büro für Suchtprävention angefragt werden.
Das Thema Förderung des Nichtrauchens fließt als Querschnittsaufgabe in verschiedene andere Projekte der Suchtprävention ein und findet sich auch außerhalb der Kampagne in den Arbeitsgebieten des "Büros für Suchtprävention" wieder, beispielsweise im Projekt "FamTische".
Mehr zum Thema Nichtrauchen:
LZG begrüßt das Nichtraucherschutzgesetz als aktiven Beitrag zur Gesundheitsförderung
Gesundheitstelefon: Das Rauchverbot – Eine Chance für die Gesundheit
Elterninfo Passivrauchen, 400Kb.pdf
Familienservice: Neuregelungen im Jugend- und Nichtraucherschutz
Ansprechpartnerin im "Büro für Suchtprävention":
Nina Roth, E-Mail-Kontakt, Telefon: 06131 2069-42


